Geocaching im Winter: Meine Tipps für sicheres Cachen

Viele Geocacher machen Winterpause, aber ich finde, das muss überhaupt nicht sein, wenn man sich an ein paar Regeln hält bzw. ein paar Dinge bedenkt.

Ich würde sogar behaupten, dass Cachen im Winter einige strategische Vorteile mit sich bringt.

Die wohl wichtigsten Vorteile sind, dass es keine Mücken gibt im Winter und der eine oder andere wird jetzt denken, so ein Weichei, aber wir hatten dieses Jahr in Meck-Pom so unglaublich viele Mücken, es war kein Spaß raus zu gehen.

Zwei weitere Vorteile sind, dass es nicht so heiß ist wie im Sommer und natürlich, das ist eigentlich der wichtigste Grund, es gibt kaum Vegetation also auch keine Büsche und Brennnesseln und sonstiges Gestrüpp durch das man sich erst durchkämpfen muss.

Weil man aber wie bereits gesagt einige Dinge beachten sollte gibt es jetzt meine wichtigsten Tipps für den Geocacher im Winter.

1. Die richtigen Klamotten

Ganz klar eigentlich im Winter, Sie müssen warme Klamotten tragen um nicht auszukühlen und die nächsten Tagen mit der Erkältung Ihres Lebens lang zu liegen.

Besonders wichtig sind Handschuhe. Während man beim Laufen zu dem Cache relativ Problemlos die Hände in die Taschen stecken könnte braucht man spätestens dann Handschuhe, wenn man beginnt im Schnee zu wühlen.

2. Den Cache im Internet checken

Das Ganze hat gleich mehrere Vorteile.

Zum einen finden sich in den Beschreibungen der Caches Hinweise darauf ob der Cache im Winter vielleicht inaktiv ist, nicht erreichbar ist oder sogar komplett von dem Besitzer entfernt wird.

Außerdem lässt sich im Netz ein Blick auf den Log werfen. Wurde der Cache in den letzten Tagen gefunden und hat es nicht neu geschneit, dann können Spuren von Vorgängern es sehr einfach machen die Dose zu finden.

Auf vielen Seiten und besonders auf Geocaching.com gibt es ein kleines Attribut das bei Winterfreundlichen Dosen mit einer kleinen Schneeflocke dargestellt wird.

Ist diese kleine Schneeflocke zu sehen, dann ist der Cache auch im Winter gut zu erreichen.

3. Extra Batterien einpacken

Im Winter kann es vorkommen, dass Batterien und Akkus schneller leer sind.

Gerade bei den Geräte auf die man im Winter angewiesen ist, wie das GPS Gerät das den Weg aufzeichnet oder den nächsten Cache gespeichert hat ist es wichtig ein passendes Ersatzpaar Batterien einzupacken.

Das Gleiche gilt natürlich für die Taschenlampe, denn auch wenn man oft im Wald ist, kann es je nach Wetterlage sehr schnell dunkel werden und dann ist es besser, wenn die Taschenlmape noch funktioniert.

4. Keine Gefahren eingehen

Wer im Winter in der Natur unterwegs sollte nie unnötige Gefahren eingehen und über irgendwelche Flüsse klettern oder auf gerade zugefrorenen sehen spazieren.

Wer sich im Winter schwer verletzt oder in einen See einbricht spielt mit seinem Leben, selbst wenn es nur ein Stadtnaher Wald ist.

Dieser Fakt bringt mich zu meinem letzten wirklich wichtigen Punkt.

5. Sicherheit geht vor

Sagen Sie jemanden Bescheid, was sie vorhaben und wo es hingeht damit eventuelle Hilfe genau weiß wo sie suchen muss, falls mal etwas passiert.

Genauso wichtig finde ich ist es im Winter nicht alleine zu cachen. Ich weiß, dass viele es lieben alleine durch den Wald zu ziehen aber es ist im Winter nie ganz ungefährlich, deswegen ziehen Sie lieber zu zweit oder gleich zu mehreren los.

Ausrüstungstipps

Einen kleinen Tipp habe ich noch und zwar geht es um zwei Ausrüstungsgegenstände die unter Umständen sehr hilfreich sein können.

Ein Bleistift, denn Kugelschreiber oder Filzmarker können bei Minusgraden einfrieren und Schneeschuhe, denn es ist unwahrscheinlich anstrengend sich durch etwas tieferen Schnee zu kämpfen und Schneeschuhe sind für solche Fälle genau das Richtige.