Mein ultimativer Nischenseiten Guide für Anfänger

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Wenn du noch ganz am Anfang deiner Reise zu einem Online-Imperium bist und gar nicht genau weißt, wie du deine ersten paar Euro online verdienen sollst, dann könnten Nischenseiten voll dein Ding werden.

Denn Nischenseiten sind der beste und einfachste Einstieg, wenn du online Geld verdienen willst.

Warum ich das so sehe?

Eine Nischenseite kann mit relativ niedrigem Einsatz und Aufwand innerhalb weniger Monate das erste Geld verdienen.

Und du kannst nach und nach alle wichtigen Aspekte lernen.

Inhalt des Artikels

Ein kleiner Hinweis noch, Nischenseiten sind ein oft hitzig diskutiertes Thema, weil es relativ viele verschiedene Herangehensweisen gibt um solche Seiten zu erstellen.

Ich hab den Königsweg bisher noch nicht gefunden und jeder muss, wie so oft, für sich probieren was am besten klappt und zu ihm passt.

In meinem Guide kann ich dir nur erzählen, wie ich es anstelle mit meinen Nischenseiten Geld zu verdienen.

Was ist also eine Nischenseite?

Nischenseiten sind auf ein Thema spezialisierte Internetseiten, die zum einen sinnvoll und zum anderen interessant für den Besucher sind.

Im besten Falle beantworten sie die Fragen deiner Besucher zu deiner Nische oder helfen ihm dabei ein Problem zu lösen, das mit deinem Thema in Verbindung steht.

So würde ich eine Nischenseite definieren.

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich überhaupt nicht von Geld verdienen gesprochen habe?

Geld verdienen ist ein wesentlicher Faktor einer Nischenseite, keine Frage, trotzdem glaube ich fest daran, dass du am erfolgreichsten wirst, wenn deine Seite einen informativen Zweck erfüllt und du deinen Besucher in den Mittelpunkt stellst.

Wenn du nicht aufpasst und deine Seite nur den Geldbeutel des Besuchers im Blick hat, ist die Gefahr groß, dass deine Nischenseite floppt.

Um dir klar zu machen, was „auf ein Thema spezialisiert“ im Einzelnen bedeutet, schauen wir uns am einfachsten zwei Beispiele an.

Die Seite Amazon.de ist definitiv keine Nischenseite.

Sie ist nicht nur riesig, sondern befasst sich auch mit allen möglichen und unmöglichen Themen und Produkten.

Ebenfalls keine Nischenseite wäre die Seite GMX.net, auf der es den bekannten Freemail-Service gibt, jede Menge News und noch ganz viel anderen Quatsch.

In beiden Beispielen ist es kaum möglich die Seite auf eine spezielle Nische zu reduzieren, weil sie sich einfach mit zu viel beschäftigen.

Auf einer richtigen Nischenseite geht es etwas genauer zu, so ist das Thema vielleicht Haushaltsgeräte, oder du reduzierst deine Seite komplett runter auf ein einzelnes Produkt z.B. Stabmixer.

Produktbezogene Nischenseiten gibt es verdammt viele im Netz und jeder hat bestimmt schon die eine oder andere Produkt-Nischensite gesehen.

Sie sind oft relativ einfach an Domains wie „stabmixer-vergleich.org“ oder „staubsaugerratgeber.net“ zu erkennen.

Inhaltlich erklären sie mal schlechter, mal besser die wichtigsten Fragen zu dem Produkt und verlinken häufig die passenden Angebote auf Amazon oder anderen Shops.

Mir persönlich gefallen viele von diesen Seiten nicht, weil sie häufig lieblos produziert sind, die Inhalte oft kaum Informationen enthalten und es im Großen und Ganzen nur darum geht den Besucher an Amazon oder einen anderen Partner weiterzureichen.

Es gibt natürlich immer Ausnahmen, keine Frage.

Trotzdem und das kannst du mir ruhig glauben, sind Amazon- bzw. Produkt-Nischenseiten perfekt um in das Thema einzusteigen und Geld verdienen lässt sich mit den Dingern auf jeden Fall.

Informativ, sinnvoll und interessant muss sie sein

Ich geb es ehrlich zu, eine geile Seite zum Thema Stabmixer zu machen ist garantiert nicht einfach, hauptsächlich weil das Thema nicht viel hergibt.

Stabmixer sind halt wahnsinnig langweilig.

Trotzdem solltest du immer versuchen, deine Nischenseite so informativ, sinnvoll und interessant wie möglich zu gestallten.

Die Information sind der wichtigste Baustein deiner Seite bzw. des Contents.

Wie du die Informationen an den Mann bringst ist dabei dir überlassen.

Du kannst Blogposts schreiben, Videos aufnehmen, du kannst Artikelseiten oder Reviews posten oder sogar einen Podcast produzieren.

Gute Informationen sind bestens dazu geeignet das Vertrauen deiner Besucher zu gewinnen, damit sie dann deinen Produktempfehlungen glauben.

Wenn deine Inhalte Mist sind und du nichts zu sagen hast, dann werden die Besucher nicht auf deiner Seite bleiben, vermutlich nichts bestellen und auch die Suchmaschinen wird über die Zeit immer weniger Besucher auf deine Seite senden.

Um eine Nischenseite sinnvoll zu machen, musst du dich in deiner Nische auskennen.

Es geht mir bei diesem Punkt darum, dass deine Besucher durch deinen Content das Wissen bekommen, das sie wirklich brauchen oder wollen.

Um jetzt heraus zu finden, was die Leute in deiner Nische interessiert und welche Fragen du auf jeden Fall beantworten solltest, ist eine kleine Recherche in Foren oder auf Frage-Antwort-Portalen immer eine gute Idee.

Dazu aber später mehr, wenn es um den Content selbst geht.

Nicht zu verachten ist auch der Punkt, deine Inhalte interessant zu gestalten.

Ist es dir schon mal passiert, dass du einen Artikel der vielleicht alle Infos enthält aber super langweilig war weggeklickt hast?

Um dann auf einer anderen interessanteren Seite weiter zu lesen?

Ich glaube, das kennt jeder von uns und das ist auch genau der Grund warum dein Content informativ, sinnvoll und auch interessant sein sollte.

Klingt alles gar nicht so einfach oder?

Nischenseiten erstellen ist auch kein Kinderspiel.

Es braucht Zeit und jede Menge arbeit, aber es lohnt sich.

Nischenseitentypen

Ich sag es dir ganz ehrlich, ich hab schon gesehen, dass Leute versucht haben Nischenseiten in verschiedene Typen zu unterteilen…

Alles Quatsch, finde ich zumindest.

Ich persönlich unterscheide Nischenseiten höchstens in Mikro-Nischenseiten und Themen-Nischenseiten.

Mikro-Nischenseiten sind z.B. produktbezogene Seiten die mit 5 bis maximal 20 Seiten Inhalt auskommen, und dann auch wirklich alles zu dem Produkt oder Thema gesagt haben.

Themen-Nischenseiten können mehr als 100 oder sogar mehr als 200 Seiten haben und sich über die Zeit von einer Nischenseite, zu einer echten Autorität in ihrem Thema entwickeln.

Bleibt dabei der inhaltliche Fokus auf dem einen, ursprünglichen Thema, dann ist das in meinen Augen immer noch eine Nischenseite.

Eine Nische, das sich so entwickeln könnte wären z.B. Joggen, Reiten, Outdoor oder Garten.

Der Begriff Nischenseite ist auf jeden Fall sehr dehnbar.

Du darfst nie vergessen, es ist deine Seite, du musst dir von niemadem vorschreiben lassen wie deine Seite auszusehen hat.

Die Größe der Seite hat übrigens kaum Einfluss auf ihren Erfolg.

Ich habe schon Nischenseiten gesehen die mit knapp 20 Seiten mehrere tausend Besucher monatlich anziehen und auch dementsprechend viele Sales erzeugen.

Es gibt auch Nischenseite mit über 100 Seiten die nur knapp 300 Besucher pro Monat haben.

Es hängt extrem viel von der Nische ab.

Wie du die passende Nische für deine Nischenseite findest

Das Wichtigste, das du brauchst, bevor du mit dem Aufbau einer Nischenseite anfangen kannst, ist logischerweise deine Nische.

Die richtige Nische zu finden ist so ziemlich die schwierigste Aufgabe, weil mit der Auswahl deine ganze Seite steht und fällt.

Gerade als Anfänger kann es schnell passieren, dass du dich übernimmst und du dir viel zu hart Nischen wie z.B. Versicherungen oder Girokonten aussuchst.

Mir ging es übrigens nicht anders, meine erste Nischenseite war auch im Finanzbereich und ein totaler Flopp.

Am besten und am einfachsten wird es dir Fallen, wenn du ein Thema bzw. eine Nische wählst, die nicht besonders hart umkämpft ist und an der du selber Interesse hast.

Als würde das noch nicht reichen, sollte deine Seite auch eine ganz klare Aufgabe haben und in deiner Nische sollte es möglich sein Geld zu verdienen.

Das klingt jetzt vielleicht alles ein wenig viel, aber glaub mir, es gibt noch mehr als genug Nischen für jeden von uns da Draußen und eine solche Nische zu finden ist gar nicht so schwer.

Ich zeig dir wie ich es mache.

Interesse (Leidenschaft), Aufgabe, Einkommen

Für mich persönlich gibt es drei Voraussetzungen die eine Nische erfüllen muss.

Ich muss Leidenschaft oder zumindest Interesse an dem Thema haben.

Meine zukünftige Seite muss einen Zweck erfüllen oder eine Aufgabe haben.

Die Nische muss Geld abwerfen.

Ein viel diskutierte Sache ist das Thema mit der Leidenschaft und ob du dich wirklich für eine Nische interessieren musst um dort eine erfolgreiche Seite aufzubauen.

Nein, es muss nicht sein, es hilft aber ungemein, wenn es darum geht die Seite aufzubauen.

Stell dir mal vor du musst 40 oder mehr Artikel schreiben, vielleicht mehr als zwei Jahre an der Seite arbeiten und dann hast du ein Thema gewählt, dass dich nicht motiviert.

Es ist machbar, aber es macht deutlich weniger bis keinen Spaß.

Wobei, wenn etwas gutes Geld für dich verdient, dann bist du relativ schnell mit Leidenschaft dabei.

Wenn dir deine große Leidenschaft allerdings kein Geld einbringt, dann suchst du dir sicher fix ein anderes Thema für deine Seite.

Nischenseiten verdienen leider nie sofort Geld, also kann die Durststrecke verdammt lang werden, wenn du nur aufs Geld schielst.

Es ist immer ein gewisser Zwiespalt bei der Nischenwahl.

Ich persönlich hab die Erfahrung gemacht, dass es sich in einer Nische die mich grundsätzlich anspricht leichter arbeitet.

Ich habe aber auch schon Leute erlebt die mit Dollarzeichen in den Augen Nischenseiten zu stinklangweiligen Themen hochgezogen haben und damit gutes Geld verdienen.

Die Entscheidung liegt komplett bei dir, es ist beides ohne weiteres möglich.

Der zweite Punkt ist eine Seite zu produzieren die eine Aufgabe hat.

In der Regel ist diese Aufgabe leicht beschrieben, sie soll meinem Besucher die Informationen bieten die er sucht und ihm dabei helfen seine Fragen zu beantworten oder Probleme zu lösen.

Ich persönlich finde nichts schlimmer, als zu einem Thema zu recherchieren und nur auf miesen Nischenseiten mit noch mieserem Content zu landen.

Zwar könnten mir diese Seite vielleicht dabei helfen z.B. ein passendes Produkt zu kaufen aber informieren tun sie mich nicht.

Zum Thema „erstellen von Content“ gibt es später noch ein bisschen was zu lesen.

Der dritte und letzte Punkt, mit der Nische muss sich Geld verdienen lassen.

Eigentlich logisch, oder?

Die passende Nische finden

Das klingt jetzt vielleicht super banal, aber lukrative Nischen gibt es eigentlich überall zu finden.

Kleines Beispiel gefällig?

Ich habe eine Nischenseite die etwa 800 Euro im Monat verdient.

Die Idee habe ich bekommen während ich eine Serie im Fernsehen geschaut habe.

Man könnte tatsächlich behaupten, die guten Nischenideen liegen einfach auf der Straße…

Bitte nimm es mir nicht übel, dass ich meine Nischenseiten nicht nenne.

Im Rahmen der Nischenseiten Challenge von Peer Wandiger habe ich lernen müssen, dass gute Idee zu schnell sehr viele Nachahmer auf den Plan rufen.

Du willst aber sicher auch ein Paar handfeste Ideen hören wo du dich auf die Suche nach lukrativen Nischen machen kannst.

Auf der Suche nach einer Nische fängst du am besten bei dir selbst an.

Überlege dir einfach mit welchen Problemen du täglich zu kämpfen hast, wie du sie lösen könntest, für welche Produkte du dich gerade besonders interessierst.

Eigentlich gibt es für fast jedes Problem und jede Frage, die ein Mensch haben kann, die passende Antwort in Form eines Produktes, das du auf die eine oder andere Weise vermarkten kannst.

Ob es lukrativ ist, das ist eine andere Frage.

Lass uns doch mal schauen wo du überall Nischen finden kannst ohne viel dafür tun zu müssen.

In deiner Wohnung oder deinem Haus nach einer Nische zu suchen kann eine echt gute Idee sein.

Hast du besondere Hobbys oder Interessen über die du schreiben könntest?

Ich z.B. bin früher sehr aktiv Skateboard gefahren, das Thema Skateboard begeistert mich heute noch.

Der größte Vertreiber von Skateboards und Zubehör ist der Mailorder von Titus und ein Partnerprogramm haben die auch.

Ich hab keine Nischenseite zu dem Thema, aber so in etwa könnte so ein Gedankengang aussehen.

Auslassen solltest du, wenn du bei dir Zuhause auf der Suche bist, die großen und teuren Haushaltsgeräte oder auch alle Unterhaltungselektronik.

Kein Quatsch, da gibt es wirklich mehr als genug Seiten zu außerdem ist es schwiering als Einzelperson qualifiziertes Wissen über mehrere Spülmaschinen nachzuweisen.

Du kannst auch an deinem Arbeitsplatz die Augen offen halten.

Egal in welcher Branche du arbeitest, es gibt sicher das eine oder andere Gerät oder Produkt mit dem du dich besser auskennst als viele andere.

Vielleicht ist genau dieses Produkt deine perfekte Nische.

Tatsächlich kannst du fast überall auf eine echt gute Nische stoßen, möglich wären z.B. in Katalogen, Zeitschriften, natürlich bei Freunden oder einfach in der Fußgängerzone beim Shoppen und wie gesagt Zuhause oder im Büro.

Du kannst aber auch Online ganz gezielt auf die Suche nach Nische gehen und ich will dir meine Hauptanlaufstellen natürlich nicht vorenthalten.

Online eine Nische suchen

Für mich ist die erste Anlaufstelle eigentlich immer Amazon.

Um ganz genau zu sein die Bestseller von Amazon.

amazon-bestseller

Hier kannst du bestens, nach Kategorien geordnet, deinen Gedanken und Ideen freien Lauf lassen und nach Produkten Ausschau halten, für die sich eine Nischenseite lohnen würde.

Was mir immer Spaß gemacht hat und auch echt gute Ideen beschert hat ist es nach anderen Nischenseiten Ausschau zu halten.

Gerade im englischsprachigen Raum gibt es viele Blogger die über ihre Nischenseiten schreiben.

Meist ohne die Domain Preis zu geben, aber das Thema schneiden sie oft an.

Eine einfache Googlesuche nach „Niche Sites“ und du hast Lesestoff für Tage.

Schaut auch mal auf einem meiner Lieblingsblogs vorbei, Nichehacks.com.

Aber bitte nicht einfach die Seiten von anderen kopieren.

Ziemlich gute Ideen kannst du auch auf den Seiten von Affiliate-Netzwerken finden.

Der große Vorteil, wenn du hier auf eine Idee kommst, kannst du sicher sein auch gleich ein passendes Partnerprogramm zur Verfügung zu haben.

Zum Stöbern eignet sich auch die Seite flippa.com, ein Marktplatz für Internetseiten.

Nicht selten werden hier Nischenseiten verkauft.

Ich selbst schnüffel immer gerne bei Websites und dann bei den gerade verkauften Seiten (Just Sold).

Am besten du surfst einfach viel und bist offen für Ideen, dann wirst du auf einmal überall Nischen entdecken.

Du brauchst noch mehr Lesestoff?

Kein Problem, hier ist ein toller Artikel von Sebastian Czypionka in dem er die 13 kreativsten und besten Wege zeigt eine Nische zu finden.

Nischen die du meiden solltest

Das erklärte Ziel, wenn du eine Nischenseite erstellst, ist es am Anfang relativ viel Zeit zu investieren um die Seite aufzubauen.

Im Nachhinein soll die Seite aber fröhlich vor sich hin ranken und Geld verdienen und nicht mehr viel Arbeit machen.

Ganz passives Einkommen lässt sich mit Nischenseiten nicht erzielen, denn ein bisschen pflegen wirst du Seiten immer müssen.

Eine Nische die sich, meiner Meinung nach, kaum lohnt ist die Unterhaltungselektronik.

Die Konkurrenz ist stark, von neuen Produkten will jeder immer einen Happen ab haben und du läufst immer Gefahr, dass das Produkt schon veraltet ist bevor die Nischenseite überhaupt richtig losgelegt hat.

Mit Unterhaltungselektronik meine ich alles von Handys über MP3-Player bis zu Fernsehgeräten.

Außerdem kommt noch dazu, dass für diese Art von Geräten nur sehr niedrige Provision möglich sind, zumindest bei Amazon.

Medizinische Themen sind auch nicht besonders geeignet.

Im Grunde alles was eher in die Hände eines Arztes gehört ist kein gutes Thema für eine Nischenseite.

Zum einen spielst du mit der Gesundheit deiner Leser und ich bin mir ziemlich sicher, dass rechtliche Konsequenzen nicht ausgeschlossen wären, wenn du z.B. irgendwelche dubiosen Krebsthearapien bewirbst.

Dann gibt es noch Produkte, die sind einfach sowas von ungeeignet, weil du nichts darüber schreiben kannst.

Wenn jeder weiß wofür man das Produkt braucht und wie man es benutzt, dann kannst du keine offenen Fragen beantworten und hast kein Material für Content.

So ein Produkt wäre z.B. ein Fliegenklatsche oder ein Toilettendeckel.

Von sowas lass auch lieber die Finger.

Außerdem sind diese Alltagsprodukte oft viel zu günstig und du müsstest Unmengen an Sales generieren um ein paar Euro zu verdienen.

Halt am besten Ausschau nach Produkten zwischen 50 Euro und etwa 150 Euro.

Alltagsprodukte, die jeder auch im Supermarkt bekommt sind mein letztes No-Go, das ich ausschließen würde.

Die Leute bestellen zwar fast alles Online, aber Produkte die auch im nächsten Laden zu bekommen sind eignen sich nicht für Nischenseiten.

Ich habe beim surfen mal eine Seite zum Thema Bratwurst gesehen…

Der Fall sollte klar sein, oder?

So kannst du deine Nischenideen überprüfen

Du hast jetzt jede Menge Ideen für Nischenseiten, aber keine Ahnung ob die Ideen gut sind?

Dann wollen wir mal heraus finden ob sich eine Nischenidee lohnt.

Eine gute Idee ist vielleicht der erste und entscheidende Schritt beim Aufbau einer erfolgreichen Nischenseite, aber der wichtigste Part ist zu prüfen ob du eine Chance in der Nische hast und ob sie sich lohnt.

Nichts ist schlimmer als Wochen über Wochen Arbeit in eine Internetseite zu stecken und dann festzustellen, dass du einfach keine Chance hast die oberen Plätze bei Google zu erreichen.

Oder du stellst nach Wochen der Arbeit fest, dass du zwar viele Besucher hast aber kein Schwein etwas auf deiner Seite kauft, weil sich alle nur informieren und zum Kaufen woanders hingehen.

Um so gut wie möglich auszuschließen, dass dir einer dieser beiden, oder ein anderer Fehler passiert gibt es Schritte und Möglichkeiten zu prüfen ob du lieber nochmal nach einer neuen Nischenidee brainstormen solltest oder gleich eine Domain registrierst und loslegst.

Das Suchvolumen prüfen

Das Suchvolumen ist wichtig und gemeint sind damit Besucher die von Google kommen.

Diese Besucher sind der Grund warum Nischenseiten quasi auf Autopilot Geld verdienen können, wenn sie erst mal fertig produziert sind.

Gute Platzierungen in den Suchmaschinen sorgen dafür, dass deine Seite konstant mit neuen Besuchern versorgt wird.

Logisch ist also, eine Nische die nicht gesucht wird, hat nicht das beste Potential auf eine Nischenseite.

So einfach ist das.

Ob deine Nische genug Suchvolumen hat kannst du ganz einfach heraus finden und zwar mit dem kostenlosen Keyword-Planer von Google.

Der Keyword-Planer ist Teil von Google Adwords und du brauchst ein Googlekonto um ihn nutzen zu können.

Bei Adwords angemeldet findest du den Planer unter dem Punkt Tools.

Im ersten Reiter des Punktes „Neue Keywords finden und Daten zum Suchvolumen abrufen“ kannst du dein Keyword eintragen und das Suchvolumen abrufen.

google-keyword-planer

Wichtig ist allerdings, dass du ohne laufende Adwords-Kampagne nur noch ungenau Werte wie z.B. ein Suchvolumen von 100 – 1000 Suchen bekommst.

Für einen ersten Blick ist das Tool trotzdem nicht verkehrt.

Und für eine spätere Keywordrecherche um Themen für beiträge zu finden musst du das genau Volumen nicht wissen.

Die Anzeigengruppen bringen dir erst mal nichts, aber in der Ansicht für die Keyword-Ideen bekommst du dann endlich raus wie hoch das durchschnittliche monatliche Suchvolumen für dein Keyword ist.

Um jetzt das genau Suchvolumen heraus zu finden hast du mehrere Möglichkeiten.

Zum einen kannst du den Google Global Market Finder nutzen.

Du gibst einfach Land, Sprache und ein paar Keywords ein und bekommst relativ genau Zahlen.

google-gobal-market-finder

Am Anfang würde ich mich an einem Suchvolumen von etwa 3.000 bis 10.000 Suchen pro Monat orientieren.

Stabmixer ist also ein bisschen drüber, aber das muss noch gar nichts bedeuten denn später wirst du sehen, dass wir mit dem großen Main-Keyword eh am Anfang nicht viel anfangen können.

Ein andere Variante um an genaue Volumen zu kommen sind Keyword-Tools.

Diese Tools sind super und für mich mittlerweile unverzichtbar, sie kosten aber oft Geld.

Wenn dir drei kostenlose Abfragen pro Tag ausreichen, dann schau dir mal den KW-Finder an.

Falls du mehr brauchst, gibt es dort bezahlte Versionen.

Mein Favorit ist mittlerweile SECockpit* von SwissMadeMarketing.

Das beste an SECockpit ist, dass du es ohne Verpflichtungen 30 Tage testen kannst.

In 30 Tagen kann man eine ganze Menge Keywords checken und selbst die bezahlten Pakete sind absolut fair.

Nun aber zurück zum Suchvolumen…

Alles unter 1.000 bis 3.000 Suchen lohnt sich nur selten und alles an Nischen über 10.000 Suchen hat oft schon recht starke Konkurrenz an der Spitze der Suchmaschinen.

Wenn du deine ersten Erfahrungen mit Nischenseiten gesammelt hast, dann kannst du dich auch gerne in einem Umfeld mit etwas mehr Konkurrenz versuchen.

Konkurrenz ist übrigens genau das richtige Stichwort für den nächsten Punkt.

Check die Google Top 10 nach anderen Nischenseiten

Da wollen wir hin mit unseren Nischenseiten, am besten gleich ganz nach vorne, auf Platz 1 bei Google.

Zumindest sollte das dein langfristiges Ziel sein.

Mit jedem Platz näher an der Spitze, steigt die Zahl der Besucher und damit auch die Zahl deiner Sales.

Unter amaprofits.com findest du ein kleines Tool mit dem du mal rumspielen kannst um zu sehen wie unterschiedlich die Erträge je nach Position sind.

Ob es möglich ist die Top 10, oder sogar Platz 1, zu erreichen ist ein wichtiger Faktor bei der Wahl deiner Nische und deswegen solltest du dir deine Konkurrenten genau anschauen.

Dazu tippst du dein Keyword, Produkt oder was auch immer bei Google ein, startest die Suche und schaust dir die Top 10 einfach mal in Ruhe an.

Nutz dafür am besten den privaten Modus bei Firefox oder Inkognito bei Chrome.

Auf diese Weise werden die Suchergebnisse nicht durch dein Surfverhalten beeinflusst.

Shops wie Amazon, Otto oder Mediamarkt lassen sich erfahrungsgemäß ziemlich gut ausranken, wenn man eine Seite mit dem Schwerpunkt auf einem speziellen Produkt betreibt.

Es dauert zwar ein bisschen, geht aber auf jeden Fall.

Wo du generell vorischtiger werden solltest, ist bei Keywords in Kombination mit kaufen also z.B. Stabmixer kaufen.

Google weiss ganz genau was die Leute hier sehen wollen und das sind Shops.

Auch hier kann man mit einer Nischenseite weit nach vorne rutschen, es ist aber hart.

Als Anfänger im Bereich Nischenseiten würde ich dir raten die Finger von Nischen zu lassen, wenn a) Seiten von starken Fachmagazinen (z.B. Chip im Bereich PC) die ersten Plätze belegen oder b) die ersten 10 Plätze fest in der Hand bereits bestehender Nischenseiten sind.

Grundsätzlich ist es gut, wenn andere Nischenseiten da sind, du gewinnst dadurch die wichtige Information, dass es in dieser Nische möglich ist mit einer Nischenseite zu ranken.

Lass dich davon also bitte nicht abschrecken.

Perfekt ist es, wenn du zwei bis drei Nischenseiten in den Top 10 findest.

Alles darüber ist schon recht deutlich umkämft.

Dein Ziel muss es sein, möglichst hohes Suchvolumen bei möglichst wenig Konkurrenz zu finden.

Je mehr diese beiden Punkte zutreffen, desto leichter wird es die Seite erfolgreich zu ranken und profitabel zu machen.

Es ist leider verdammt selten so ein Goldstück unter den Nischen zu finden und deswegen kannst du, bevor du dich von deiner Idee trennst, lieber noch mal einen Blick darauf werfen wie stark die Top 10 überhaupt sind.

Das geht in der kostenlosen Variante am besten mit dem Open Site Explorer von MOZ oder noch besser mit der MOZ-Bar, einer Erweiterung für Chrome.

3 Werte sind hier interessant, die Moz-Bar gibt eh nur die 3 aus.

PA, also die Page Authority, die angibt wie stark die einzelne Seite ist. DA, die Domain Authority, die die verrät wie stark die Domain hinter der Unterseite ist und die Backlinks auf die Seite sind ebenfalls spannend.

moz-bar

Ich benutze diese Werte um einschätzen zu können wie stark andere Nischenseiten in der Nische sind.

Bei den großen Shops interessieren mich diese Zahlen kaum.

Ich hab bereits mit mehreren Nischenseiten Amazon trotz seiner DA von 95 um Platz 1 gebracht.

Viel wichtiger ist hier, ob du dich gegen andere Nischenseiten durchsetzen kannst.

So ganz pauschal lässt sich dafür leider keine Regel aufstellen, aber wenn andere Nischenseiten in Sachen PA und DA unter 30 liegen und nicht zu viele Backlinks haben, dann solltest du die Seiten ruhig mal besuchen und horchen was dein Gefühl dir sagt.

Wenn du der Meinung bist, eine bessere Seite erstellen zu können, dann kannst du es gerne versuchen.

Bei Seiten mit PA und DA über 30, oder extrem vielen Backlinks würde ich mir eine andere Nische suchen, zumindest am Anfang.

Nicht dass diese Seiten nicht auch zu schlagen wären, aber es dauert echt lange und ist ziemlich intensiv.

Ist Geld in deiner Nische zu verdienen

Der große Plan geht nur dann auf, wenn du mit deiner Seite Geld verdienen kannst und dafür gibt es verschiedenen Möglichkeiten.

Du kannst z.B. Geld verdienen in dem du Adsense Anzeigen von Google auf deiner Seite einblendest.

Diese Methode ist bei uns in DE aber kaum verbreitet, weil du sehr hohe Besucherzahlen brauchst um Anzeigen rentabel zu machen.

Eine bessere Idee ist es, sich Partner auf Partnernetzwerken wie Zanox oder Affilinet zu suchen und Produkte die zu deiner Nische passen zu bewerben.

Eine Liste verschiedenster Partnernetzwerke findest du hier.

In unserem Beispiel mit dem Stabmixern wäre z.B. das Partnerprogramm von Otto.de das auf dem Marktplatz von Affili.net zu finden ist eine gute Wahl.

Bist du nämlich einmal in dem Partnerprogramm angemeldet kannst du von deiner Seite aus, mit speziellen Links auf die Produkte im Shop verweisen und bekommst Provision für jeden Verkauf.

Genau so funktioniert auch das Partnerprogramm von Amazon.

Amazon ist ein ganz besonderer Fall, bei den Betreibern von Produktnischenseiten oft die erste Wahl und das hat auch seine Gründe.

Zum einen ist die Anmeldung unwahrscheinlich einfach.

Es gibt so ziemlich alles auf Amazon zu kaufen.

Wichtig ist auch, dass die Besucher deiner Nischenseite nach dem Verlassen deiner Seite wissen wo sie gelandet sind und Amazon kennt so gut wie jeder.

Die Leute vertrauen Amazon.

Der wohl wichtigste Punkt bei Amazon ist, die wissen ganz genau wie man die Produkte verkauft.

Ich glaub das kennt jeder von uns bei Amazon… „Ach wenn ich schon mal bestelle, dann kann ich auch gleich noch nach XY gucken“.

Das tolle für dich als Affiliate ist, du wirst an jedem Produkt im Warenkorb beteiligt.

Bestellt also jemand zu dem Stabmixer noch ein Rezeptbuch und vielleicht noch etwas ganz anderes, eine Tachenlampe, dann bekommst du als Vermittler Provision für den Stabmixer, das Buch und die Taschenlampe.

Zwei wichtige Möglichkeiten mit Nischenseiten Geld zu verdienen gibt es noch, ich will aber nicht genauer darauf eingehen, weil mir da einfach die Erfahrung fehlt.

Zum einen kannst du mit eigenen Produkten auf Amazon Geld verdienen, das Stichwort ist hier FBA.

Die zweite Möglichkeit sind digitale Infoprodukte wie E-Books oder Videokurse.

Die endgültige Entscheidung liegt bei dir

Wenn die Konkurrenz analysiert ist, die Möglichkeiten Geld zu verdienen geprüft sind und auch das Suchvolumen stimmt, dann ist es an dir zu entscheiden ob es die richtige Nische für dich und deine Seite ist.

Das wohl spannendste an Nischenseiten ist, dass du es nie genau wissen wirst oder vorhersehen kannst ob deine Seite wirklich ein Erfolg wird.

Du kannst das Risiko durch gute Analyse natürlich deutlich verringern aber Garantien gibt es keine.

Ich persönlich entscheide, bei der Wahl meiner Nischen oft nach Gefühl.

Damit bin ich immer ganz gut gefahren, immer hat es trotzdem nicht gestimmt.

Gerade weil aber jeder etwas andere Methoden und Ansätze hat, habe ich dir hier noch ein paar lesenswerte und passende Artikel zusammengestellt.

So machen andere die Nischen-Analyse

Einen abschließenden Tipp habe ich noch bevor du jetzt direkt mit deiner Nischenseite los legst.

Such deine Nische bei Google Trends.

google-trends

Wie du sehen kannst ist das Interesse an Stabmixern immer recht ähnlich geblieben.

Für den langfristigen Erfolg einer Nischenseite ist es wichtig, dass es nicht nur ein kurzer Trend ist auf den du aufspringen willst, deswegen Google Trends checken, immer.

Domain kaufen und WordPress einrichten

Um eine erfolgreiche Nischenseite zu erstellen brauchst du eigentlich nur 3 Kleinigkeiten.

Du brauchst eine passende Domain, du brauchst Webspace auf den du deine Seite hochladen kannst und du brauchst ein CMS (Content Management System).

Domain und Webspace bekommst du bei praktisch jedem Anbieter für Webhosting, ich zähl nachher auch noch ein paar auf.

Für das CMS kommt eigentlich nur WordPress in Frage, finde ich zumindest.

Wenn du Ahnung davon hast und lieber ein anderes System nutzt, kein Ding.

Für Einsteiger ist WordPress vermutlich trotzdem am besten geeignet.

WordPress ist simple, schnell und jeder kann sich innerhalb kürzester Zeit einarbeiten.

Dazu kommt die unendliche Masse an Themes und Plug-Ins, mit denen du deine WordPress-Installation erweitern kannst.

Die Domain auswählen

Früher, vor 50 Jahren (nein, Spaß)…

Vor nicht allzu langer Zeit, waren Keyword-Domains für Nischenseiten unschlagbar.

Nur das Keyword in der Domain zu haben war schon ein guter Garant dafür, dass deine Seite in den Suchergebnissen steil ging.

Nach unzähligen kleinen und großen Google-Updates ist das Ganze ein wenig überholt.

Ich persönlich habe mir folgendes angewöhnt, ich nutze in der Domain mein Keyword für meine Nische z.B. Stabmixer und dann erweiter ich das ganze um ein individuelles Wort.

Warum ich das so mache?

Das kann ich dir sagen.

Für mich funktionieren Keyword-Domains immer noch gut, ob sie nun Einfluss auf das Ranking haben oder nicht.

Manchmal ist es für die Besucher einfacher eine Seite zu besuchen, die das passende Keyword in der Domain hat.

Durch die Kombination von deinem Keyword mit einer individuellen Ergänzung hast du einige Vorteile.

So hast du im Idealfall viel mehr Domains zur Auswahl und du kannst dich leichter als Marke etablieren.

Hier ein Beispiel, damit klarer wird, was ich genau meine.

Eine Domain wie Stabmixer.de wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht verfügbar sein.

Also muss die Domain erweitert werden.

In Frage kommen da Wörtchen wie Experte, Ratgber, Info oder auch Test.

Vorsichtig bitte mit dem Wort Test in der Domain, benutz das nicht, wenn du nicht wirklich die Produkte testest.

Ich persönlich war nie ein Freund von diesen ganzen Test Domains, ihr Ruf wird zunehmend schlechter und Blogportale nehmen Seiten mit dem Wort „Test“ in der Domain schon gar nicht mehr auf.

Es gab Abmahnungen vom Verbraucherschutz und noch so einiges mehr

Viel besser finde ich Kombinationen wie z.B. Stabmixer-experte.de oder auch Stabmixer-profi.de, irgendwas in der Richtung, das auch zu deiner Nische passt.

Es muss auch nicht so banal sein wie meine Beispiele, mit ein bisschen Brainstorming fällt dir sicher etwas besseres ein.

Die Vorteile sind, dass du a) keine Test-Domain nutzt und b) das sich so eine Domain tatsächlich zu einem kleinen Brand bzw. einer Autorität entwickeln lässt.

Außerdem ist es mit dieser Methode leichter eine .de Domain zu finden.

Diesen ganzen .net, .org Kram würde ich sowieso lassen…

Am liebsten immer .de, außer es lässt sich gar nicht vermeiden.

Aber eigentlich findet sich immer eine bessere Lösung als eine abartige Frankenstein-Domain wie z.B. Stabmixer-tests24.info (grusel).

Hast du deine Domain gefunden?

Dann geht es an das Webhosting.

Webspace für deine Nischenseite

Bei den meisten Anbietern für Webspace bekommst du gleich beides im Paket.

Also Domain und ein Webhostingpaket in entsprechender Größe.

Weil Bloggen so ein riesen Trend ist und das nicht erst seit gestern haben die meisten Anbieter von Webhosting WordPress oder auch andere CMS Systeme als so genannte 1-Klick-Installationen zur Verfügung.

Das bedeutet, du surfst einfach bei denen auf die Seite, kaufst eine Domain und ein kleines Paket, meldest dich an und dann kannst du WordPress mit einem Klick installieren und direkt loslegen.

Mögliche Anbieter wären:

  • Allinkl
  • Strato
  • 1&1
  • Checkdomain
  • One.com

Bei allen diesen Anbietern findest du die Möglichkeit WordPress so wie beschrieben zu installieren.

Egal ob du einen der oben genannten Anbieter nutzt oder dir einen eigenen suchst, folgende Punkte sind wichtig und sollten auf jeden Fall inbegriffen sein.

  • Ausreichend Speicherplatz
  • Traffic Flat
  • SQL Datenbanken
  • PHP Unterstützung
  • 1-Klick-Installation
  • E-Mail Postfächer
  • Domain(s) inklusive im Webhostingpaket

Falls dir das alles nichts ist und du WordPress lieber manuell mit einem FTP-Tool installieren möchtest, kannst du das gerne machen, dafür verlink ich dir hier einen Beitrag zum Thema „WordPress installieren“ von DRWP.

WordPress aufräumen

Ein ganz jungfräuliches WordPress bedarf, bevor du damit loslegen kannst, noch ein wenig Aufmerksamkeit.

Es sind zum Beispiel verschiedene Demo-Inhalte und Kommentare angelegt und auch zwei Plug-Ins sind vorinstalliert.

Die einzelnen Schritte um WordPress dann endgültig startklar zu machen sind:

  • Unter dem Reiter „Seiten“ die Demoseite löschen.
  • Unter Beiträge den „Hallo Welt“ Beitrag löschen.
  • Unter Kommentare den Beispielkommentar löschen.
  • Unter Plugins kannst du dann die beiden vorinstallierten Plugins deaktivieren oder gleich ganz löschen.

Damit sind dann alle Demoinhalte verschwunden und du musst nur noch ein paar klitzekleine Kleinigkeiten in den Einstellungen verändern.

Permalinks richtig einstellen

Eine der wichtigsten Einstellungen die du am besten gleich als ersten Schritt machen solltest, ist es die Permalinks umzustellen.

Zu finden sind die unter dem Punkt Permalinks einem Unterpunkt der Einstellungen.

wordpress-permalinks

Als Standard sehen die Dinger ungefähr so aus:

http://www.universal-dilettant.de/?p=123

Das ist nicht optimal.

Zum einen ist es schwer für den Besucher deiner Seite heraus zu finden ob er wirklich da ist, wo er hin wollte und noch viel wichtiger ist, dass mit ?p=123 keine Suchmaschine irgendetwas anfangen kann.

Deswegen änderst du die Permalkinks auf Beitragsname und dann sieht das Ganze so aus, wie hier in diesem Beispiel von meinem Blog:

http://www.universal-dilettant.de/dein-artikel/

Das ist schon um einiges eindeutiger und du kannst passend zu jedem Beitrag deine Keywords in der Domain verwenden, das ist wichtig für die Suchmaschinen und damit für uns Betreiber von Nischenseiten.

So, dann sind wir durch.

Deine Nischenseite ist einsatzbereit und kann mit Content gefüllt werden.

Ein Webhostingpaket und eine Domain zu buchen, per 1-Klick-Installation WordPress zu installieren, die Demoinhalte zu löschen und die Permalinks ändern dauert tatsächlich keine 15 Minuten.

Lass dir am Anfang trotzdem ruhig Zeit.

Es gibt keinen Preis dafür eine Nischenseite möglichst schnell bereit zu machen und es schleichen sich schneller Fehler ein.

Es gibt auch keinen Grund sich zu beeilen, bis zur fertigen Seite dauert es noch eine ganze Weile.

Das richtige Theme für deine Nischenseite

Für mich gehört zu einer Nischenseite ein passendes Theme, denn auch bei Nischenseiten entscheidet der erste Eindruck und gutes Webdesign ist in der Hinsicht ein wesentlicher Faktor.

Kein Mensch kauft etwas, das auf einer super billig produzierten Seite angepriesen wird.

Viele Blogger und Nischenseitenbetreiber haben über die Zeit ihre Favoriten unter den unglaublich vielen verschiedenen WordPress Themes gefunden.

Einige schwören auf kostenlose Themes andere auf kostenpflichtige Premium-Themes.

Ich persönlich habe schon Nischenseiten mit kostenlosen und mit Premium-Themes erstellt und muss ehrlich sagen, dass es für mich nicht viel Unterschied gemacht hat.

Der Vorteil der Premium-Themes sind einfach die verschiedenen Features der Themes.

Wenn du also nach einer ganz bestimmten technischen Voraussetzung suchst, die dein Theme haben soll, dann wirst wohl ein paar Euro locker machen müssen.

Wenn du lieber mit einem kostenlosen Theme starten willst, verlinke ich dir hier einen tollen Beitrag von Spencer Haws mit 38 kostenlosen WordPress Themes für Nischenseiten.

Meine ersten Nischenseiten habe ich übrigens komplett auf dem Standard-Wordpress-Theme Twenty Twelve aufgebaut.

Die endgültige Entscheidung ob du es mit einem kostenlosen oder einem Premium-Theme arbeiten willst liegt bei dir.

Beides ist ohne weiteres möglich.

Achso eine Sache noch, oft sind bei den kostenlosen Free-Themes Links im Footer die du nicht ausstellen kannst, ohne auf die Premium-Version des Themes upzugraden.

Für den Anfang ist das völlig in Ordnung.

Nimmt deine Seite später an Fahrt auf und die Besucher werden mehr und mehr, dann kannst du dir immer noch die Premiumversion zulegen und so dann auch den Footerlink los werden.

Oft lassen sich diese Footer-Links auch recht einfach in der passenden PHP-Datei löschen oder mittels CSS ausblenden.

Einfache Webdesigntipps mit viel Wirkung

Webdesign…

Muss das überhaupt sein auf einer Nischenseite?

Ich sage es dir ganz klar, ja!

Es gibt einfach keine zweite Chance für einen ersten Eindruck, im Internet trifft das noch ein bisschen mehr zu.

Und gerade Nischenseiten leben von dem ersten Eindruck.

Landet dein Besucher auf deiner Seite und findet sich nicht sofort zurecht, dann ist er wieder weg.

Wird er von einer Wand aus Text erschlagen, die ohne Absätze oder Zwischenüberschriften zu sofortiger Überforderung führt, dann ist er auch wieder weg.

Das waren nur zwei Beispiele, die den Erfolg deiner Nischenseite deutlich beeinflussen können.

Deswegen habe ich mir vorgenommen in diesem Artikel die wichtigsten und einfach zu ändernden Punkte anzugehen, die das Webdesign deiner Seite ohne super viel Aufwand deutlich verbessern können.

Falls du dich jetzt fragst, ob Webdesign wirklich so wichtig ist?

Wirf doch einfach mal einen Blick auf den hier, 7 Gründe, warum gutes Webdesign so wichtig ist vom Affenblog.

Es ist verdammt wichtig und schon kleine Änderungen können deinem Besucher ein deutlich besseres Gefühl geben und die User-Experience verbessern.

Wollen wir?

Na dann!

Vergrößere die Überschriften

Auf Internetseiten wird einfach anders gelesen als in der normalen Welt.

Deine Besucher scannen deine Seite meist erst und entscheiden dann ob sie deinen Beitrag lesen wollen.

Vielleicht lesen sie auch die ersten paar Absätze und beginnen dann erst zu scannen.

An irgendeinem Punkt endet es aber meist damit, dass dein Besucher über die Seite scrollt und jetzt wird es wichtig, dass er die Überschriften auch wirklich wahr nimmt.

Deswegen musst du dafür sorgen, dass deine Headlines schön groß und deutlich zu lesen sind.

Achte dabei aber immer auf die Hierarchie der Überschriften. Also H1 größer als H2, H2 größer als H3 und so weiter.

Deine Nischenseite wird nicht nur leichter zu lesen und zu scannen, sie wirkt auch deutlich strukturierter.

headlines-struktur

Die perfekte Größe in Punkt oder Pixel gibt es nicht.

Dein Ziel ist erreicht wenn sich die Headlines deutlich von Fließtext abheben.

Mach deinen Text einfach zu lesen

Nicht jede Nischenseite ist zwingend darauf angewiesen, dass jedes Wort und jeder Artikel gelesen wird.

Trotzdem ist es wichtig, dass es für jeden Besucher, der deine Artikel lesen will, möglichst einfach ist das zu tun.

Zu kleine Schriftgröße, zu wenig Abstand zwischen den Zeilen, zu niedriger Kontrast oder viel zu lange Zeilenlängen fallen mir besonders häufig auf.

Und ohne Quatsch, bei einem der Webdesign-Punkte wird es schon schwierig eine Seite zu lesen.

Treffen aber gleich mehrere zu, dann halten sicher nur die wenigsten Leser bis zum Ende durch.

fontsize-text

Nischenseiten müssen deinem Besucher die Gewissheit geben, dass sie auf der richtigen Seite gelandet sind.

Nur über Bilder ist das kaum zu schaffen, deswegen müssen deine Texte leicht zu lesen sein.

Es ist besser für den Besucher und besser für deine Verkäufe.

Übrigens, der Fließtext auf meiner Seite ist 18px groß, angenehm für das Auge wird es ab 16px, alles über 22px finde ich schon etwas groß.

Bei mehr als 22px müssen deine Überschriften auch ziemlich groß werden um eine optische Trennung zu erreichen.

Probier einfach aus was dir gefällt aber vergiss dabei nicht, dass dein Content so gut sein sollte, dass du ihn ohne weiteres deiner Familie oder deinen Freunden empfehlen könntest.

Ich hab bei einigen Nischenseiten schon oft das Gefühl gehabt, sie würden ihre Texte generell gerne verstecken.

Gute und leicht lesbare Texte sind ein guter Weg aus dem Sumpf der mittelmäßigen Nischenseiten.

Der Whitespace ist dein Freund

Eigentlich geht es nur darum die einzelnen Elemente deiner Seite so weit zu trennen, dass sie schnell und effektiv wahrgenommen werden können.

Ich nutze z.B. immer mindestens 20-30px Freiraum um den Content.

So wird das Kernstück, mein Artikel, sauber von der Sidebar, der Navigation und allen anderen Elementen getrennt.

Für meinen Besucher ist es dann einfach sich zu orientieren.

Whitespace ist aber nicht nur um den Content wichtig sondern auch im Artikel selber.

Ein paar Pixel zwischen den Absätzen, vor und nach Bildern oder vor und nach Quotes machen das Lesen deutlich angenehmer und die Seite wird leichter zu scannen.

Ich hab einen ganz einfachen Tipp für dich um zu prüfen ob der Platz zwischen den Absätzen, Bildern usw. reicht.

Steh einfach mal auf, geh ein paar Schritte von deinem Monitor weg und wirf einen Blick darauf wie du formatiert hast.

Ein bisschen Abstand zum Monitor kann wahre Wunder in der Wahrnehmung bewirken.

Eine mies formatierte Nischenseite, ist wie mit dreckigen Schuhen zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen.

Du kannst auch noch so gut sein, es wird dich kaum jemand ernst nehmen.

Ist einfach so und das betrifft hauptsächlich den Text, die Überschriften und den Whitespace.

Aber du kannst noch mehr machen als das.

Lass unnötige Ablenkungen verschwinden

Ich weiß nicht, wie das bei dir ist?

Aber ich hab am Anfang immer gedacht, je mehr Möglichkeiten Geld zu verdienen ich auf meiner Nischenseite habe, desto besser.

Also gab es unterschiedliche Partnerprogramme z.B. Amazon und noch ein Paar passende andere dazu und natürlich immer Adsense-Anzeigen.

Heute weiss ich, weniger ist mehr und das ist nicht einfach nur so dahin gesagt.

Nehmen wir mal an, du hast eine Nischenseite zu einem Produkt mit einem Verkaufspreis von 250 Euro und du bekommst 5% Provision.

Das wären immerhin 12,50 Euro bei jedem verkauften Produkt.

Jetzt kommt ein Besucher auf deine Seite und aufgrund seines Surfverhaltens bekommt er irgendeine Adsense-Anzeige gezeigt, die nichts mit deinem Produkt zu tun hat.

Er lässt sich ablenken, klickt die Anzeige und ist weg.

Du bekommst von Google 40 Cent Klickpreis.

12,50 Euro oder 40 Cent?

Ich muss nicht lange überlegen, was mir lieber wäre.

Ohne die Anzeige hätte der Besucher das besagte Produkt nach dem Besuch deiner Seite gekauft.

Ich hoffe dir ist klar worauf ich hinaus will.

Mehr ist nicht immer mehr, vor allem dann nicht, wenn es deine Besucher ablenkt.

Unnötige Ablenkungen entfernen, damit sich dein Besucher auf das konzentrieren kann was er wirklich machen soll.

Das ist einfachstes Webdesign und bringt dir dazu noch Geld ein.

ablenkung-webdesign

Ich hoffe spätestens mit dem Bild ist dir klar geworden was ich mit Ablenkung gemeint habe.

Einfache und klare Navigation

Die wohl einfachste Methode deine Besucher schnell wieder loszuwerden ist, wenn sie nicht wissen wo sie klicken sollen um das zu finden was sie suchen.

Um genau das zu verhindern, musst du es deinen Besuchern so einfach wie möglich machen über deine Seite zu navigieren.

Deswegen gehört die Haupt-Navigation nach oben links oder in die Mitte, auf jeden Fall dahin wo sie üblicherweise zu finden ist.

Die Menüpunkte sollten eindeutig sein und möglichst mit einem Wort aussagen wo die Reise hinführt.

Niemand möchte Rätsel raten müssen, wenn er auf Recherche im Netz ist, also mach es deinen Besuchern so einfach wie möglich.

Verlink in der Hauptnavigation nur die wichtigsten und relevantesten Seiten.

So vermeidest du unnötiges Chaos.

Für mich gibt es noch eine zweite wichtige Navigation und das ist die Sidebar.

Die Sidebar ist nicht immer von Anfang an eine Navigation für deine Besucher, du kannst sie aber ohne weiteres zu einer machen.

Verlink einfach deine wichtigsten und wertvollsten Artikel in der Sidebar.

Oder Benutz ein WordPress-Plugin das automatisch die am häufigsten besuchten Seiten zeigt z.B. WordPress Popular Posts.

So schaffst du eine zweite Möglichkeit für deinen Besucher andere Inhalte zu sehen die sie vielleicht interessieren.

Eine eindeutige Navigation ist zwar extrem wichtig aber nicht jeder Leser scrollt wieder ganz nach oben an den Seitenanfang.

Mit deinen wichtigsten Posts in der Sidebar kannst du, die Leute für einen anderen Artikel begeistern und sie abholen bevor sie die Seite verlassen.

Der eine oder andere denk jetzt vielleicht: „Ehh, ein Logo, das muss doch nicht sein auf einer Nischenseite“…

Ich sage, ein professionelles Logo ist verdammt wichtig und gehört zu einer Nischenseite dazu.

Das Ding ist nämlich, eine Nischenseite, egal wie groß oder klein sie ist, ist ein Business und ein ernstgemeintes Business braucht ein Logo.

Warum?

Die Menschen assoziieren Professionalität mit einem Logo und Internetseiten mit Logo prägen sich besser in das Gedächtnis deines Besuchers ein.

Am Ende wird die gesamte visuelle Erscheinung deiner Nischenseite professioneller und das betrifft z.B. auch deine Social-Media-Kanäle, denn durch ein Logo wird alles einheitlicher.

Kunden vertrauen Firmen mit Logo eher als Firmen ohne Logo.

Genauso beeinflusst ein Logo auch die Kaufentscheidung.

Alleine das sollte schon Grund genug sein.

Menschen sind visuell und merken sich Bilder leichter als z.B. Namen, ebenfalls ein Grund für ein Logo.

Das Logo solltest du übrigens oben links in der Ecke deiner Seite platzieren und es mit der Startseite deiner Nischenseite verlinken.

Es ist eine ungeschriebene Regel, dass du über einen Klick auf das Logo zur Startseite kommst und viele Besucher nutzen diese Möglichkeit.

Klappt das nicht, kann das auch ein Grund sein warum jemand deine Seite verlässt.

Ich weiss natürlich, dass nicht jeder in der Lage ist ein Logo zu erstellen.

Geh auf Fiverrr.com, such nach Logodesign, schnapp dir ein Angebot von jemandem der Logos gemacht hat die dir gefallen und investier die 5 Euro.

Falls du mehr Geld investieren willst und ein bisschen Geld für ein Logo über hast, dann ist 99designs die richtige Adresse für dich.

Dort kannst du Wettbewerbe für Grafikdesign schalten und jede Menge Designer bewerben sich.

Farben für deine Nischenseite

Die richtigen Farben sind super wichtig für eine Nischenseite oder allgemein für eine Internetseite.

Ich hab zwar Farbenlehre als Teil meiner Ausbildung genießen dürfen, wie viel Einfluss sie wirklich auf die Besucher haben… das zu kapieren hat ein bisschen länger gedauert.

Das Thema Farben ist leider so umfangreich, dass ich es hier nur kurz erwähnt haben wollte.

Falls du mehr sofort dazu lesen willst, schau dir ruhig mal den Beitrag Die Wirkung von Farben im Web Design auf Selbstständig im Netz an.

Was Nischenseiten angeht ist meine Herangehensweise ziemlich einfach.

Ich wähle Farben die zum Thema passen also z.B. Grüntöne bei Outdoorthemen oder Gartenseiten oder Blau- und Grautöne bei technischen Themen.

Es ist natürlich nicht verboten mit Kontrasten oder ausgefallenen Farbharmonien zu spielen, allerdings rate ich dir von mehr als 4 Farben ab.

Von diesen 4 Farben sollten auch nur maximal 2 so richtig knallen.

Mein Lieblingsspielzeug um tolle Farben für Internetseiten zu finden ist das Tool von Coolors.

Hab einfach dein Thema im Hinterkopf und drück solange die Leertaste, bis Farben kommen, die dich richtig packen.

Schreib dir die drei besten Farben auf und schon hast du eine Farbpalette für dein neues Projekt.

Ähnlich wie das Logo sorgen die Farben für ein einheitliches Erscheinungsbild.

Das funktioniert aber nur, wenn du immer dieselbe Farbe benutzt.

Deswegen, Schreib sie dir einfach irgendwo auf, dann kann nichts schief gehen.

Die Farbharmonien von der Seite Coolors lassen sich super einfach als Lesezeichen speichern, als Alternative zum Aufschreiben.

Fazit zum Thema Webdesign für Nischenseiten

Webdesign muss nicht immer gleich ein awardwinning Seitendesign sein, es sind auch Kleinigkeiten, die großen Einfluss darauf haben, wie dein Besucher deine Webseite erlebt.

Für die meisten der von mir erwähnten Anspassungen brauchst du nicht mal CSS oder HTML Kenntnisse.

Wenn du dafür sorgst, dass nicht nur deine Inhalte überzeugen, sondern sie auch leicht konsumiert werden können, kann das deine Seite auf ein ganz neues Level heben.

Achte also auf gute Kontraste, leichte Lesbarkeit und genug Platz damit alle Elemente deiner Seite atmen und wirken können.

Suchmaschinenoptimierung für deine Nischenseite

Der große Plan für jede Nischenseite ist, wie bereits erwähnt, am Anfang viel Arbeit zu machen, um dann mit der Zeit hauptsächlich passiv Geld zu verdienen.

Mal so alle paar Wochen ein neuer Beitrag bzw. ein paar neue Backlinks, das war es dann aber auch.

Damit eine Nischenseite genau das Ziel erreichen kann, braucht es SEO.

Suchmaschinenoptimierung ist die Disziplin, die es dir ermöglicht deine Seite so zu optimieren, dass sie ohne viel zutun Besucher über Google und andere Suchmaschinen gewinnt, weil sie weit an der Spitze zu finden ist.

Und genau darum soll es jetzt gehen, um SEO.

Genauer, um On-Page SEO.

Was ist On-Page SEO?

SEO also Suchmaschinenoptimierung lässt sich grob in 2 große Bereiche unterteilen.

Da wäre zum einen das On-Page-SEO.

Alles, was du auf deiner Seite selber machen kannst um in der Suchmaschine besser da zu stehen, ist On-Page.

Off-Page, der zweite große Part sind dann äußere Faktoren wie Backlinks, Social-Signals und so weiter.

Wichtig zu wissen ist, dass Google jede deiner Unterseiten einzeln bewertet d.h. du kannst alle Schritt die ich dir heute zeigen will auf jeder deiner Seiten benutzen.

Und es gibt eine Menge Dinge die du optimieren kannst, dazu gehören:

  • Die Meta-Tags Title und Description
  • Die URL deiner Unterseite
  • Die Inhalte
  • Deine Bilder
  • Die internen und externen Links
  • Ladezeiten

Spätestens jetzt ist hoffentlich ziemlich deutlich klar was On-Page bedeutet.

Wollen wir?

Ach so, hier habe ich noch einen Linktipp.

In dem Artikel – Google Platz #1 – Die ultimative SEO Anleitung – von Moritz Bauer gibt es einen coolen kostenlosen Quickcheck der die zeigt, wie gut deine Seite auf dein Keyword optimiert ist.

Alternativ könntst du den Grad deiner Optimierung auch hier checken.

Auf jeden Fall einen Blick wert, das Tool und der Artikel natürlich auch.

Den Title-Tag optimieren

Der Title ist das Tag überhaupt und der erste und auch gleich wichtigste Bursche den du dir auf allen deinen Seiten vornehmen solltest.

Der Title ist für Suchmaschinen mit das wichtigste Element, denn hier sagst du aus worum es auf deiner Seite geht.

seo-title

In dem Bild kannst du sehen, dass dein Title gleich an zwei wichtigen Stellen zu sehen sein wird.

Zum einen im Browser und zum anderen (viel wichtiger) in den Ergebnissen der Suchmaschine.

Um jetzt dieses wichtige Element möglichst optimal zu gestalten brauchst du drei Dinge.

Dein Keyword muss in den Title und zwar möglichst weit nach vorne.

Die Wörter am Anfang des Tags werden höher gewertet als die am Ende.

Außerdem kannst du, wenn dein Keyword zu weit hinten auftaucht, das Problem haben, dass es abgeschnitten wird.

Die optimale Länge eines guten Title liegt zwischen 40 und 60 Zeichen.

Bei mehr als 60 Zeichen wird auch gerne mal abgeschnippelt.

Keyword also immer nach vorne, dann kann nichts schief gehen.

Die beiden anderen wichtigen Punkte betreffen deine zukünftigen Leser.

Dein Title soll LAUT sein.

So LAUT, dass er zwischen den anderen Ergebnissen auffällt.

Anstelle von LAUT könnte man auch aussagekräftig sagen.

Mach den Suchenden ganz klar, dass deine Seite wichtig und relevant ist.

Der dritte Punkt ist der Mehrwert, den du und deine Seite dem Leser bieten.

Wenn du es schaffst nur mit dem Title ein Versprechen zu geben, dann sind dir die Besucher sicher.

Kleines Beispiel gefällig?

1. Beispiel: Kindersitz

Nicht so doll oder?

Sagt zwar aus worum es geht aber sonst nichts.

Könnte ein Shop sein oder vielleicht auch irgendwas anderes.

2. Beispiel: Kindersitz Ratgeber

Schon besser, denn dieser Title verspricht dem Leser zumindest schon mal, dass er einen Ratgeber oder etwas in der Richtung zu sehen bekommt.

3. Beispiel: Großer Kindersitz Ratgeber +++ Mit uns finden Sie den sichersten Sitz

Ist vielleicht nicht das beste Beispiel und mit etwas Gehirnschmalz bekommst du sicher noch etwas besseres hin.

Immerhin zeigt es aber was ich mit einem guten Title, der LAUT ist, etwas verspricht und das Keyword enthält meine.

Und was ist mit der Domain oder ASCII-Zeichen?

Zu der Domain im Title kann ich nur sagen, dass sie meistens einfach zu viel sinnvollen Platz verschwendet, den du echt besser nutzen kannst.

ASCII Zeichen oder auch wie in meinem Beispiel +++ können ziemlich gut funktionieren, weil sie sehr auffällig sind.

Hat jetzt aber jede andere Seite in den Top 10, für dein Keyword, schon jede Menge ASCII Zeichen oder sonst irgendwas, dann lass es einfach bleiben.

In Zweifel hilft bei solchen Fragen, das gute Try and Error.

Setz ein paar ASCII Symbole und schau dir einen Monat lang an ob es sich positiv oder negativ auswirkt.

Die Description optimieren

Sie ist wie der Title ein Meta-Tag und taucht auch genauso in den Ergebnissen der Suchmaschine auf.

seo-description

Die leicht graue Beschreibung die etwas näher erläutert worum es auf der Seite geht, das ist die Description.

Zwar hat die Description laut SEO-Experten und auch Google, keinen Einfluss auf das Ranking bzw. deine Position in den Suchmaschinen.

Ich würde sie trotzdem nicht vernachlässigen.

Um es kurz zu machen, die Description solltest du genau so aufbauen, wie du den Title aufbaust.

Dein Keyword muss rein und am besten möglichst weit nach vorne.

Die Description sollte aussagekräftig sein und dem Suchenden schnell und deutlich klar machen worum es auf deiner Seite geht.

Zum Klicken anregen, das ist ihr Ziel.

Sollte dein Title den Suchenden noch nicht 100% überzeugt haben, dann ist hier deine letzte Chance ihm ganz klar zu machen: Das hier ist die richtige Seite für dich!

Ähnlich wie der Title gibt es auch bei der Description eine Beschränkung, denn sie endet nach 160 Zeichen.

Ich habe noch einen wichtigen Tipp für dich, der den Title und auch die Description betrifft.

Schreib die 60 Zeichen für den Title und die 160 Zeichen Description genauso wie deine Nischenseiten-Texte für den Besucher und nicht für die Suchmaschine.

Klar ist das SEO und du machst es hauptsächlich um deine Rankings zu verbessern aber der Besucher kommt immer zuerst.

Und noch ein Hinweis, Google steht überhaupt nicht drauf, wenn man einfach auf jeder Seite denselben Text nutzt.

Schreib also für jede Unterseite eine individuelle Description und einen eigenen Title.

Die URL deiner Unterseiten

Ich hab schon langsam das Gefühl ich schreibe immer nur das Gleiche, denn auch bei der URL heißt es wieder: Rein da mit dem Keyword.

Wie die beiden Meta-Tags Title und Description wir auch die URL in der Suchmaschine angezeigt.

seo-url

Also gilt hier genau das was auch für die beiden Tags gilt.

Kurz knackig und aussagekräftig sollte deine URL sein.

Besonders beliebt bei Google sind wohl 3 Wörter, das ist zumindest mein letzter Stand.

Wenn es mal 4 oder sogar 5 Wörter sind, dann ist das aber auch kein Beinbruch.

Während ich bei den beiden ersten Punkten immer viel Wert darauf lege, dass sie besonders gut für den Besucher optimiert sind, ist mir das bei der URL total egal.

url-optimiert

Das ist die URL von einem alten Artikel.

Sollte wohl ziemlich eindeutig sein um was es auf dieser Unterseite meines Blogs ging.

Egal welches CMS du benutzt, WordPress, Yoomla oder was auch immer, achte unbedingt darauf, dass deine URLs sprechen und nicht als kryptische Zahlenfolge dargestellt werden.

Eine URL wie z.B.

url-kryptisch

Ist nicht sonderlich aussagekräftig und schadet deinen Rankings sogar regelrecht.

Also vermeide so etwas unbedingt.

Auch nicht gut sind zu viele Kategorien die mit angezeigt werden, also z.B.

url-kategorien

Halt die Domain so kurz wie möglich, sonst wird es zu lang und unübersichtlich.

Das ist übrigens auch der Grund warum eine der ersten Sachen nach der WordPress-Installation, das Umstellen der Perma-Links ist.

Dann wird es gleich von Anfang an richtig.

Deine Texte optimieren

Die Texte, das Herzstück deiner Nischenseite.

Auch hier macht die SEO-Keule natürlich nicht halt.

Aber keine Panik, du musst jetzt nicht alle deine Texte umschreiben.

Es gibt in deinen Texten einige Stellen, an denen dein Keyword vorkommen sollte.

Zu diesen Stellen gehören:

  • Die Überschriften H1 bis H5
  • In fett markierten oder kursiven Textstellen
  • Im Text an sich
  • In den alt-Tags und Namen von Bildern (dazu gleich mehr)
  • In den ersten und letzten 100 Wörtern des Textes

Jetzt aber gleich mal das wichtigste überhaupt.

Denk jetzt bitte nicht, dein Keyword müsse immer und überall auftauchen.

Bau es einfach ganz natürlich in deine Texte ein.

Wenn du dir ein Keyword für deinen Text zurechtgelegt hast, dann kommt es garantiert häufig genug im Text vor.

Schreib einfach ganz natürlich über deine Nische.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Keyword genrell nur etwa 3 – 4 Mal im Text vorkommen muss (bei einem Text von 1000 bis 1400 Wörtern).

Viel öfter ist überhaupt nicht notwendig.

Meine wichtigsten Tipps zum Thema SEO für deine Texte.

  • Versuch informative Artikel mit über 1000 Wörtern zu schreiben die deinem Besucher möglichst viele seiner Fragen beantworten
  • Leg dich auf ein Keyword pro Artikel fest und platziere dieses Keyword nur, wenn es passt.
  • Dein Keyword je ein Mal am Anfang in der Mitte und am Ende des Artikels zu nutzen reicht bereits aus.
  • Dein Keyword gehört in die Überschriften aber auch hier gilt, lass es natürlich aussehen.
  • Versuch dein Keyword in einem wichtigen Zusammenhang fett oder kursiv hervorzuheben.

Grundsätzlich kannst du dir merken, wenn du einen Text schreibst, der auf ein Keyword fokussiert ist und du damit wirklich versuchst deinem Leser zu helfen, dann wird der Text in den meisten Fällen von alleine gut.

P.s. Wenn das Keyword keinen Raum für 1000 Wörter oder mehr bietet, dann lass es auch.

Text unnötig aufblähen bringt nichts.

Deine Bilder optimieren

Die Bilder auf deiner Seite sind wie das Salz in der Suppe.

Durch sie wird das ganze Ding erst so richtig rund.

Dazu können Bilder aber auch Fluch und Segen für deine SEO-Bemühungen sein.

Warum?

Das zeig ich dir.

Google legt bereits seit geraumer Zeit großen Wert darauf, dass die Ladezeiten deiner Seite möglichst gering sind.

Wenn durch viel, große Bilder deine Seite extrem langsam lädt, dann stößt du auf 2 große Probleme.

Zum einen besteht immer die Gefahr, dass dein Besucher wieder wegklickt, wenn er zu lange warten muss.

Der zweite Punkt ist, dass die Ladezeit deiner Seite einer der Faktoren ist die in letzter Zeit immer mehr Bedeutung für Google bekommen haben.

Mit langsamen Ladezeiten und hoher Bouncerate sind deine Karten schlecht.

Versuch also unbedingt deine Bilder so klein wie möglich zu halten und damit meine ich nicht die Abmessungen sondern die Dateigröße.

Benutzt du z.B. immer dieselbe Breite für Bilder auf deiner Seite, vielleicht 450px.

Dann mach die Bilder vor dem hochladen einmal fix in Photoshop, Gimp oder mit einem Onlinetool wie pixlr.com auf und leg die entsprechende Breite fest.

Ein Bild, das du mit 3000px Breite hochlädst und einfach kleinskalierst wird trotzdem auf voller Größe geladen und klaut dir viel Zeit.

Neben der Größe gibt es aber noch einen zweiten Grund warum Bilder so wichtig für Suchmaschinen sind, obwohl Google und Co. die Bilder ja gar nicht sehen können.

Die Suchmaschinen wissen trotzdem wie wichtig Bilder sind und du kannst ihnen sagen, dass du auf deiner Seite tolle Bilder zu deinem Keyword hast.

Das geht an zwei Stellen, dem Namen der Datei und dem alt-Tag des Bildes.

Wie bereits erwähnt, kann so eine Suchmaschine ja nicht sehen was auf dem Bild gezeigt ist, du kannst es ihr aber trotzdem über den alt-Tag mitteilen.

Der alt-Tag beinhaltet den Text der angezeigt wird falls das Bild mal nicht geladen werden kann.

Viel wichtiger aus SEO-Sicht ist, dass hier die Suchmaschinen erfahren worum es auf dem Bild geht.

Der alt-Tag ist übrigens so wichtig, das du ihn auf jeden Fall immer und bei jedem Bild setzen solltest.

Falls er bei dir nicht automatisch generiert wird, kannst du ihn einfach nachträglich einfügen.

image-alt-tag

Mein letzter Tipp zum Thema Bilder ist folgender: Gib deinem Bild einen gescheiten Namen und damit meine ich nicht Peter oder Karl.

Bilder haben oft ziemlich kryptische Bezeichnungen wie z.B.

bild-kryptisch

Benenn das Bild vor dem Hochladen einfach um, in etwas das z.B. stabmixer-empfehlungen.jpg heißt.

Wie du siehst, gibt es bei Bildern einiges was du optimieren kannst und das eine versprech ich dir, es lohnt sich hier besonders gut aufzupassen und jedes Bild mit einem guten Namen und einem guten alt-Tag zu bestücken.

Interne Verlinkung verbessern

Wenn du anfängst dich mit SEO zu beschäftigen, dann fällt dir ganz schnell auf wie wichtig Backlinks, also Links auf deine Seite, sind.

Was bei all dem Geschrei nach Backlinks immer gerne vergessen wird ist, dass es eine Quelle für Backlinks gibt die du ganz einfach und vollkommen gratis anzapfen kannst.

Deine eigene Seite.

Das beste Beispiel für extrem gute interne Verlinkung ist die Wikipedia.

Ich geb zu, das Beispiel ist echt schon ein bisschen ausgelutscht aber was soll ich sagen, es ist einfach das beste Beispiel.

interne-links-wikipedia

Immer dann, wenn ein Keyword zu einem anderen Artikel der Wikipedia passt wird auf diesen verlinkt.

Das Hilft dem Besucher und macht es leicht für ihn sich auf der Seite zurechtzufinden.

Es ist einfach die passenden Inhalte und auch weiterführende Informationen zu finden und das gefällt Google natürlich sehr.

Das Beste an dieser Art der internen Verlinkung ist… Das kann jeder ganz einfach nachmachen.

Du musst nicht mal jedes Wort das zu einem anderen Artikel deiner Seite passt verlinken.

Ich versuch immer 2, wenn es möglich ist 3 gute und sinnvolle interne Links zu weiterführenden Artikeln zu setzen.

Achte auch unbedingt auf den Linktext, denn der Text deines Links gibt der Suchmaschine wichtige Informationen über das Thema der verlinkten Seite.

Nehmen wir mal an du hast einen Artikel zum Thema Birnen und möchtest einen anderen deiner Artikel zum Thema Äpfel verlinken, dann setz den Link auf das Wort Apfel oder Äpfel.

Der einfachste Backlink den du bekommen kannst.

Ladezeiten

Ladenzeiten sind wichtig und werden immer wichtiger.

Es geht dabei nicht nur darum, dass du Google zufrieden stellst, sondern viel mehr darum, dass Besucher die ewig auf eine Seite warten müssen mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit den Zurück-Button an ihrem Browser drücken.

Ladezeitenoptimierung ist echt ein komplexes Thema und WordPress ist generell nicht das schnellste CMS.

Aber… Es gibt gute Plugins die dir hefen können deine Ladezeiten zu verringern.

Meine Empfehlungen sind zum einem W3 Total Cache und ein einfacheres Plugin mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe WP Fastest Cache.

Letzte Warnung zum Thema SEO

Mich hat das Thema SEO, als ich damit angefangen habe, so sehr geflasht, dass ich vor lauter optimieren öfter mal den Besucher aus den Augen verloren habe.

Pass gut auf, das dir das nicht auch passiert.

Überoptimierte Seiten gefallen nämlich weder Google noch deinem Besucher.

Trotzdem ist es wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten der Optimierung du an welchen Stellen deiner Seite hast.

Falls du WordPress benutzt, schau dir auf jeden Fall die beiden Plug-Ins All in One SEO und das SEO Plugin von Yoast an, die machen dir das Leben deutlich einfacher.

Genau genommen geht es gar nicht ohne ein SEO-Plugin und die beiden genennaten sind kostenlos und umfangreich.

SEO ist ein extrem wichtiges Thema und entscheidend für den Erfolg deiner Nischenseite.

Wenn du es konsequent betreibst und dabei deine Besucher nicht aus den Augen lässt, dann steht dem Erfolg deiner Seite kaum etwas im Weg.

Linkaufbau für Nischenseiten

Der zweite wichtige Part in der Suchmaschinenoptimierung sind die Off-Page-Faktoren.

Also alles das, was von außerhalb deiner Seite Einfluss auf das Ranking nimmt.

Im Grunde gibt es da gar nicht so viele Möglichkeiten, zum einen Backlinks und dann noch Backlinks und ach ja Backlinks.

Falls du dich jetzt fragst, was sind denn bitte Backlinks?

Backlinks sind Verlinkungen anderer Seiten auf deine Seite.

Jeder Backlink zählt für Google als Empfehlung und sagt damit aus, dass deine Seite relevant und wichtig ist.

Renn jetzt aber bitte nicht los und zimmer deine Seite mit 5000 Spamlinks voll, die Zeiten sind längst vorbei.

Heute zählt die Qualität des Backlinks und es zählt wie gut er zu deiner Seite passt, also wie relevant er ist.

Früher war das alles einfacher, da ging es bei Google rein um die Masse.

Wenn also Seite A 200 Links hatte und Seite B nur 80, dann war Seite A wertvoller und wurde mit einem besseren Ranking belohnt.

Alles Geschichte, Google und Co. sind dafür zu schlau geworden und schauen sich, wie bereits gesagt, genau an wie die Qualität der eingehenden Links ist.

Lass dich übrigens nicht in die Irre führen von Leuten die behaupten man bräuchte keine Backlinks für Nischenseiten.

Backlinks sind wichtig für das Ranking und zumindest ein paar solltest du auf jeden Fall für deine Seite haben.

Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Ich nutze hauptsächlich 2 Methoden Links aufzubauen, wenn ich an meinen Nischenseiten arbeite und diese beiden Methoden will ich dir gerne verraten.

Die ersten 10 Google Seiten

Mit dieser Methode hol ich mir für meine Seiten die ersten Backlinks und es so einfach, dass jeder das Nachmachen kann.

Nehmen wir mal an, du hast eine Seite zum Thema Standbohrmaschinen und gerade einen Artikel veröffentlich der das Keyword „Standbohrmaschine Empfehlungen“ als Hauptkeyword nutzt.

Dann schnapst du dir jetzt einfach dein Hauptkeyword und tippst es bei Google ein.

Im nächsten Schritt gehst du Stück für Stück die ersten 10 Ergebnisseiten durch und schaust dir die verschiedenen Ergebnisse an.

Jede der Seiten die in diesen ersten 100 Ergebnissen zu finden ist, hat eine gewisse Relevanz für dein Keyword.

Deswegen versucht du, wenn es möglich ist, auf jeder dieser Seiten einen Link zu bekommen.

Das ist jetzt natürlich sehr optimistisch gedacht aber eine Hand voll Seiten auf denen du einen Link bekommen kannst sind sicher dabei.

Besonders genau solltest du hinschauen, wenn

  • Blogs dabei sind auf denen du kommentieren kannst
  • Foren dabei sind in denen du dich anmelden kannst
  • Frage & Anwort-Portale dabei sind

Denk bitte daran, wenn du versucht Links aufzubauen, gib dir ein bisschen Mühe und versuch nicht einfach einen Link hinzurotzen.

Schreib einen Kommentar der wertvoll ist, vielleicht sogar den ursprünglichen Artikel erweitert.

Wenn du dich in Foren anmeldest, nimm an einigen Diskussionen teil bevor du versucht einen Link zu setzen.

In den meisten Frage-Antwort-Portalen musst du eine gewisse Zeit aktiv sein um überhaupt Links posten zu können.

Alles in allem sind diese Links trotzdem relativ einfach zu bekommen und noch viel wichtiger, sie entstehen da, wo Menschen Interesse an deinem Thema haben.

Du bekommst also nicht nur einen themenrelevanten Backlink, sondern vielleicht sogar aktiv Besucher durch den Link.

Doppelt gut, oder nicht?

Wie gesagt, schau dir einfach jede der 10 ersten Seiten an und frag dich, kann ich hier irgendwie einen Backlink bekommen.

Manchmal wirst du auch Seiten finden bei denen es Sinn machen kann den Betreiber einfach anzuschreiben, natürlich sollte das nicht plump passieren.

Versuch dem Seitenbetreiber etwas anzubieten, am besten einen tollen Artikel, den du geschrieben hast und der seine Seite erweitert (dazu gleich mehr).

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass im Schnitt 4 – 5 Backlinks pro Keyword in den ersten 10 Seiten zu bekommen sind.

Es kann auch mal nichts dabei sein oder sogar deutlich mehr.

Ehre, wem Ehre gebührt.

Ich hab mir diese Art Links aufzubauen nicht ausgedacht, sondern in dem Artikel – Der schnellste und einfachste Weg, um ein Dutzend relevanter Backlinks aufzubauen – von Sebastian Czypionka das erste Mal davon gelesen und was soll ich sagen, funktioniert bestens.

Für Nischenseiten einer der besten Wege ein solides Linkfundament aufzubauen.

Linkbuilding mit deinem Content

Ich muss ehrlich gestehen: Linkbuilding war nie so mein Ding…

Ich selber bin auch immer fürchterlich genervt davon, wenn mir irgendein Clown einen Link abschwatzen will, weil unsere Seiten ja thematisch sooo gut zusammenpassen.

Meine Seite Outdoor, seine Seite Kuverts und Briefpapier, passt super.

Diese Anfragen waren auch der Grund dafür, dass ich nie wirklich andere Seitenbetreiber angeschrieben habe.

Heute weiß ich, das war ein Fehler.

Wenn du ein richtig gutes Stück Content produziert hast, dann geh damit raus und schreib andere Leute, die passende Seiten haben an.

Ich hab bei meiner letzten Runde etwa 20 Seitenbetreiber angeschrieben und 4 Links bekommen.

Das sind immerhin 20%, gar nicht so mies.

Was du brauchst, ist einen richtig geiler Artikel, mit massenhaft Mehrwert und allen Infos die man zu deiner Nische bzw. deinem Keyword bekommen kann.

Besonders gut eignen sich Einkaufsratgeber die jeden Aspekt eines Produktes beleuchten oder How-to Artikel, aber bitte mit ordentlich Wörtern auf der Uhr.

Ich rede hier von großen Artikeln mit 2000 bis 4000 Wörtern, mit Videos, Bildern und allem was der Leser braucht um danach mehr als gut informiert zu sein.

Jetzt brauchst du nur noch potentielle Linkgeber und die zu finden ist gar nicht so schwer.

Im ersten Schritt suchst du dir bei Google andere Artikel die dasselbe Thema behandeln.

Speicher dir die besten Artikel die du finden kannst in einer Liste.

Mit dieser Liste geht es zum Open Site Explorer.

Kopier einfach die erste URL in den Suchschlitz und dann wählst du an der linken Seite den Punkt „Linking Domains“.

ose-linking-domains

Dort bekommst du eine Liste von Seiten die den Artikel verlinken der deinem ähnlich ist.

Schau dir genau an, wer die Links gibt und dann schreib dem Betreiber einfach eine E-Mail.

So eine Mail könnte z.B. so aussehen:

Hallo (Name einfügen),

ich bin gerade über deine Seite gesurft und habe gesehen, dass du den Artikel „Wie werde ich Schnecken im Aquarium los“ von XY verlinkt hast.

Der Grund warum ich mich bei dir melde ist, ich habe selber gerade einen Artikel zu dem Thema geschrieben und der beleuchtet noch einige andere Punkte die vielleicht auch für deine Leser spannend sein könnten.

Finden kannst du den Artikel unter:

www.domainxyz.de/schnecken-im-aquarium

Ich würde mich freuen, wenn dir mein Artikel gefällt und du ihn ebenfalls verlinken könntest.

Mach weiter so und hab einen tollen Tag

Dein Name

Ich hab am Anfang versucht zu umspielen, dass ich eigentlich ja nach einem Link frage und gehofft die Leute kommen vielleicht von selber drauf.

Ist Quatsch.

Andere Webmaster sind ja keine Idioten und kommen sich am Ende nur verarscht vor.

Spiel bei solchen Anfragen mit offenen Karten, das hilft dir mehr als um den heißen Brei zu reden.

Eigentlich gar nicht so wild oder?

Das ist einfachstes Contentmarketing und perfekt für Nischenseiten.

Und die Links die du auf diese Weise bekommen kannst sind so viel mehr wert als 20 hingeknallte Kommentare auf anderen Blogs.

Was ich damit sagen will ist, der Aufwand lohnt sich.

Wie geil wäre es sich so eine Linkaufbaustrategie selber auszudenken, hab ich aber auch in diesem Falle nicht.

Das Ganze ist im Großen und Ganzen die Skyscraper Technik von Brian Dean (Backlinko).

Tipps zum Thema Backlinks für Nischenseiten

Mein wichtigster Tipp zum Thema Backlinks ist, achte auf die Qualität.

Hol dir keine Links von spammigen Schrottseiten.

Diese Links sind vielleicht einfach zu bekommen aber sie schaden deiner Seite eher als sie helfen.

Genauso wichtig ist eine gute Mischung.

Versuch einfach möglichst viele Quellen für Links anzuzapfen und setz nicht nur Kommentare auf anderen Blogs oder erstell nicht nur Social Bookmarks.

Es gibt so viele Möglichkeiten z.B.

  • Social Media Backlinks (Facebook, Twitter…)
  • Social Bookmarks (Folkd, Delicious, StumbleUpon)
  • RSS-Verzeichnisse
  • Web 2.0 Blogs (Tumblr, WordPress.com, Blogger)
  • Gastartikel auf anderen Seiten
  • Interne Links von der eigenen Seite
  • Gute Webverzeichnisse
  • Infografikverzeichnisse
  • Pressemitteilungen
  • Blogverzeichnisse (Bloggerei, TopBlogs, Blogalm…)
  • Testemonials
  • Blogparaden, wenn es passt
  • Frage/Antwort Portale
  • Foren

Neben einen ausgewogenen Linkmix gibt es aber noch ein paar Kleinigkeiten auf die du achten solltest.

Google mag Linkaufbau nicht und möchte eigentlich, dass Backlinks organisch entstehen.

Deswegen übertreib es nicht.

Bau nicht 150 Links in zwei Wochen für eine neue Seite auf und mach danach nie wieder was.

Ein bis zwei Links pro Woche, am Anfang vielleicht lieber alle 2 Wochen, das reicht aus.

Neben den Links selber solltest du auch die Texte mit denen verlinkt wird mischen.

Früher hat man immer versucht mit seinem Keyword verlinkt zu werden, wolltest du also z.B. Aquarium kaufen auf Platz eins musste dein Linktext immer „Aquarium kaufen“ heissen.

Heute nicht mehr, zu viele hart verlinkte Keywords sind sogar ein K.O.-Kriterium und deine Seite fliegt ganz schnell von den vorderen Plätzen oder sogar gleich Seiten.

Verlink auch mal mit dem Wort „hier“ oder „mehr Infos“, was halt passt.

Du kannst auch einfach den Namen deiner Seite oder die Domain verlinken.

Hauptsache schön viel Abwechslung!

Letzter Tipp, verlink nicht nur die Startseite sondern auch immer mal die Unterseiten.

Ein paar Worte zu „Du brauchst nur geilen Content“…

Es ist so ungefähr meine Lieblingsantwort auf die Frage: Wo bekomme ich Backlinks für meine Seite her?.

Na ist doch einfach, erstell geile Inhalte, dann kommen die Backlinks von alleine.

Ich könnte jedes Mal kotzen.

Dieser Satz kommt immer von Leuten, die große Seiten mit hoher Autorität und vielen Besuchern betreiben und ja, wenn die einen Artikel schreiben, dann bekommt der auch jede Menge Backlinks von allen Ecken und Enden.

Wenn du eine kleine Nischenseite erstellst, die keiner kennt und dich auch keiner kennt, dann bekommst du keine Links hinterher geschmissen, du musst etwas dafür tun.

Meine Nischenseiten bekommen zwar auch mal einen Link, weil irgendjemandem gefällt was ich geschrieben habe.

Würde ich mich aber nur auf diese Links verlassen, dann wäre ich echt verloren.

Bisher hat es für mich immer gut geklappt mit den beiden Methoden die ich dir oben beschrieben habe ein gesundes Linkfundament für meine Seiten zu bauen.

Verlass dich nicht darauf, dass andere dich verlinken.

Nimm das selbst in die Hand aber bleib dabei ganz entspannt und übertreib es nicht.

31+ Wege mit deiner Nischenseite Geld zu verdienen

Denk nicht nur an die Kohle.

Das ist einer der wichtigsten Tipps, wenn es um Nischenseiten geht.

Wenn du nämlich nur das Geld im Auge hast kann es dir passieren, dass du dir eine Nische aussuchst auf die du eigentlich keine Lust hast.

Und wie gesagt, 20 oder mehr Artikel über ein Thema zu schreiben, wenn es dich echt gar nicht interessiert, ist nicht einfach.

Ein anderes Problem kann sein, dass deine Texte nicht mehr wirklich versuchen dem Besucher zu helfen, sondern nur noch verkaufen wollen.

Versteh mich nicht falsch, eine Nischenseite ist da um Geld damit zu verdienen.

Es sollte aber erst später zu einem echten Thema werden.

Am Anfang ist es wichtig eine hilfreiche Seite zu deiner Nische aufzubauen die vollgestopft ist mit gutem Wissen und hilfreichen Antworten.

Sobald die ersten Besucher täglich und konstant auf deine Seite strömen, solltest du dir anfangen Gedanken machen, wie du jetzt mit deiner Arbeit Geld verdienen kannst.

Übrigens, Kohle lässt sich nicht nur mit den Besuchern deiner Seite machen.

Eine erfolgreiche Nischenseite mit vielen Besuchern kann auch für andere Unternehmen interessant sein um Links zu kaufen, Artikel zu veröffentlichen oder vielleicht sogar einen festen Bannerplatz zu buchen.

Ich habe hier 31 Einkommensquellen zusammengetragen, aber nur du kennst deine Nische wirklich und vielleicht bieten sich bei dir noch ganz andere Möglichkeiten.

Ich will dir damit auch zeigen, dass es nicht immer nur Amazon und eine Produktnischenseite sein muss.

Noch ein Tipp von mir, mach nicht alles auf einmal…

Leg dich am Anfang auf 1-2 Varianten fest, erweitern kannst du das Ganze immer noch.

Pay per Click

Eine super einfache Methode Geld mit deiner Seite zu verdienen.

Pay per Click funktioniert ganz simple, du bindest Werbung auf deiner Seite ein, dein Besucher klickt auf die Werbung und du bekommst pro Klick einen gewissen Betrag.

Eine wichtige Voraussetzung damit Pay per Click Anzeigen gutes Geld bringen ist ein hohes Besuchervolumen.

Hat deine Seite nur 100 Besucher täglich, dann ist es vielleicht nicht das beste Modell für dich.

Ausprobieren kostet aber nichts.

Affiliate Marketing

Die wohl am häufigsten genutzte Methode um Geld im Internet zu verdienen ist das Affiliate Marketing.

Das Prinzip ist super einfach.

Passend zu deiner Nische suchst du dir Partner und bewirbst deren Produkte.

Kauft jetzt einer der Besucher deiner Seite etwas, nachdem er über den passenden Link bei deinem Partner gelandet ist, dann bekommst du eine festgelegte Provision.

Der große Vorteil ist, dass auch Seiten mit niedrigem Besucheraufkommen sehr lukrativ sein können.

Links verkaufen

Backlinks sind wichtig, das hatten wir ja bereits und natürlich wissen das auch die Betreiber von großen Seiten.

Wenn deine Seite gut gereift ist und vielleicht schon einige hundert Besucher täglich hat, dann kannst du Links aus deinem Content heraus verkaufen.

Normalerweise läuft das so, dass du deine Seite bei einem der Portale anmeldest, die deine Seite einlesen und dann Interessenten nach Keywords suchen und deine Seite finden können.

Haben sie Interesse, dann buchen Sie einen Link auf deiner Seite.

Aber mach deinen Blog oder deine Seite nicht zu einer Linkschleuder.

Bezahlte Artikel

Ähnlich wie Backlinks kannst du auch gleich ganze Artikel verkaufen.

Diese Artikel enthalten dann auch meist einen oder zwei Backlinks, allerdings bekommst du deutlich mehr Geld, wenn du gleich einen ganzen Artikel schreibst und nicht nur einen Link einbindest.

Nimm aber nicht zu viele dieser Angebote an, sonst läufst du Gefahr, dass deine Seite ihren Charakter verliert, den du am Anfang mühevoll aufgebaut hast.

Du kannst auch teilweise vorgefertigte Artikel bekommen, selber schreiben ist aber deutlich besser, weil dann hast du die Kontrolle über die Qualität des Artikels.

Bannerwerbung

Ab einer gewissen Zahl Besucher kann Werbung mit Bannern eine gute Idee sein um Geld mit deiner Seite zu verdienen.

Bannerwerbung funktioniert ähnlich wie Cost per Click Werbung mit dem feinen Unterschied, dass du im Normalfall einen festen Betrag für eine gewisse Anzahl Einblendungen bekommst.

Um Bannerwerbung zu schalten gibt es 2 Anlaufstellen.

Zum einen kannst du Portale die Seitenbetreiber und Werbetreibende in Kontakt bringen nutzen.

Du kannst aber auch alleine auf Kundenfang gehen und Unternehmen in deiner Nische anschreiben ob sie nicht einen deiner Bannerplätze nutzen wollen.

Ein eigenes Produkt

Ich selber betrachte es ein bisschen als die Königsdisziplin, wenn es darum geht deine Seite zu monetarisieren.

Ein eigenes Produkt hat viele Vorteile z.B. musst du den Gewinn nicht teilen und natürlich bist du mit einem eigenen Produkt völlig unabhängig von Partner wie du es im Affiliate Marketing bist, um nur ein Beispiel zu nennen.

Dabei können je nach Nische ganz unterschiedliche Produkte möglich sein.

Dienstleistungen

Du kannst dich auch selbst verkaufen.

Unter Bloggern ist das z.B. gar nicht unüblich.

Wenn du in einem speziellen Gebiet zu einer Authorität geworden bist und es sich in deiner Nische anbietet, kannst du als Berater oder Coach tätig werden.

Das ist natürlich nichts für eine frische Nischenseite die erst einige Monate alt ist aber die Möglichkeit solltest du auf jeden Fall im Auge behalten.

  • Berater
  • Coach

Spenden sammeln

Es gibt so Nischen, da ist mit den bereits genannten Methoden kaum etwas zu holen, weil sie vielleicht sehr informationslastig sind und Produkte sich aber nur schlecht verkaufen lassen.

Wenn du kostenlos extrem hochwertige Informationen in deiner Nische anbietest und sehr viel positives Feedback bekommst, kannst du auch nach Spenden fragen.

Es ist einfach ein kleiner Ausgleich und einige Besucher werden sicher dazu bereit sein.

Video

Youtube ist ja nicht erst seit gestern eine große Nummer und viele Nischenseitenbetreiber haben Youtube-Channels für ihre Seiten.

Wenn du nicht kamerascheu bist und einen guten und regelmäßigen Channel auf die Beine stellen kannst und willst, dann hast du die Möglichkeit auf Youtube Ads zu schalten und damit zumindest indirekt Gewinn über deine Nischenseite zu generieren.

Mechandise

Wenn du deine Nischenseite als kleine Marke etabliert hast und nicht als eine von diesen vielen www.produktxyz-test.de Nischenseiten, dann haben deine Besucher und Fans ab einen gewissen Zeitpunkt möglicherweise sogar Interesse an eigenen Fanartikeln zu deiner Seite bzw. Nische.

Besonders bieten sich da T-Shirts mit z.B. einem frechen Spruch oder einer coolen Grafik an die du dann direkt verkaufen kannst oder dir einen Store bei z.B. Spreadshirt einrichtest.

Verkauf deine Seite

Ich bin kein großer Fan davon Seiten aufzubauen um sie dann komplett zu verkaufen.

Ob das was für dich ist musst du selber wissen.

Es ist aber auf jeden Fall eine Möglichkeit Geld mit deiner Internetseite zu verdienen oder auch eine Chance ein ungeliebtes Projekt gewinnbringend loszuwerden.

Was den Preis angeht, gibt es kein richtig oder falsch aber ich habe mal eine Faustregel aufgeschnappt die sagt, dass dein Verkaufspreis sich je nach Nische aus 12 bis 36 Mal den Monatseinnahmen errechnet.

Mehr dazu gibt es hier auf Onlinemarketing Mashup.

Du solltest dabei aber noch einen angemessenen Aufpreis für deine Arbeit, die du in die Seite investiert hast, berücksichtigen.

Viele spannende Infos zu dem Thema Nischenseite oder Webprojekt verkaufen, findest du hier in dem Gastartikel – Verkauf von Internetprojekten – Was ist zu beachten? – auf Selbstständig im Netz.

Ich würde übrigens versuchen (falls ich es vorhätte), meine Seite über Facebook bzw. Gruppen wie – Websites kaufen/verkaufen – loszuwerden und lieber die Finger von Onlineplattformen lassen.

Und nicht vergessen, erst Geld, dann Zugangsdaten.

Wichtige WordPress Plugins für Nischenseiten

Warum ist WordPress eigentlich so geil?

Na klar, wegen den Plug-Ins mit denen du alles Mögliche anstellen kannst.

Und es gibt so so viele tolle Plug-Ins die du nutzen kannst.

Ich hab über die Zeit in der ich jetzt Nischenseiten betreibe festgestellt, dass einige Erweiterungen immer wieder den Weg in meine WordPress-Installation finden.

Diese 8 Plug-Ins will ich dir kurz vorstellen.

Für mich gibt es kein Superobermega-Plug-In das den Erfolg einer Seite garantiert, es gibt aber ein paar die sich bewährt haben und die mir mein Leben um einiges erleichtern.

Dazu kommen dann noch ein paar Erweiterungen die dem Besucher helfen sich auf meiner Seite zurechtzufinden, kann ja nie schaden.

Nur nochmal zur Sicherheit, das hier ist eine Liste mit Plug-Ins die ich nützlich finde und die mir immer gute Dienste geleistet haben.

Für den Erfolg deiner Nischenseite bist aber allein du zuständig, das kann dir kein Plug-In abnehmen.

Also schauen wir mal…

Was auf jeden Fall dabei sein sollte

Auf jede Seite gehört ein Plug-In das in irgendeiner Art Sharebutton zur Verfügung stellt.

Google steht auf Social Buttons, und wenn deine Seite einem Besucher so gut gefällt, dass er sie teilt, dann hat es sich doch schon gelohnt.

Ohne Social Share Buttons geht es nicht.

Eine tolle Auswahl findest du in den folgenden Artikeln:

Was ebenfalls und absolut nicht fehlen darf ist ein Plug-In für Back-Ups.

Mein Hostingprovider macht jede Nacht Backups und wirbt auf seiner Homepage mit der hohen Sicherheit und den regelmäßigen Backups.

Ich vertrau ihm da auch voll und ganz, so ist es nicht.

Trotzdem überlasse ich es lieber nicht dem Zufall und mache in unregelmäßigen Abständen selber Backups von allen meinen Seiten und speicher sie auf einer externen Festplatte.

Sicher ist sicher und ich hab ein deutlich besseres Gefühl.

Hier ein paar Artikel mit passenden Plug-Ins,

Meine 8 Dauerbrenner

Ich hab auch andere Plugins, die ähnliche Aufgaben übernehmen ausprobiert aber bin irgendwie immer wieder bei den folgenden 7 gelandet.

Das muss für dich nicht heißen, dass es genau die Erweiterungen für WordPress sind, die deinen Nerv treffen.

Am besten ist es, du probierst einfach mal aus was es so gibt und dir gefällt.

All in One SEO Pack

Für viele ist das Yoast SEO Plugin das Maß der Dinge, für mich ist es All in One SEO.

Mein Problem mit dem Yoast Plugin ist, dass es mir zu viele Infos sind.

Ich habe es gerne ein wenig simpler und da kommt mir All in One SEO total entgegen.

Funktionen hat es trotzdem immer noch mehr als genug, dafür ist ein bisschen Grundwissen im Bereich SEO hier nicht verkehrt.

Broken Link Checker

Wenn du Tabellen auf deiner Nischenseite nutzt und in den Artikeln Affiliate Links hast, dann werden es irgendwann zu viele Links um sie alle ständig von Hand zu checken.

Das feine Plug-In Broken Link Checker schickt dir eine Mail sobald ein Link sein Ziel nicht mehr erreicht und du brauchst dir keinen Kopf mehr machen.

Ein echtes Geschenk dieses Plug-In.

Contextual Related Posts

Ich gebe meinem Besucher gerne die Möglichkeit am Ende des Artikels weitere relevante Artikel zu finden.

Natürlich um ihn auf der Seite zu halten und falls er noch nichts gekauft, dann vielleicht nach dem Lesen des nächsten Artikels.

Mit Contextual Related Posts kannst du eine frei wählbare Anzahl Artikel am Ende deiner Seite anzeigen lassen. Ein Plug-In auf das ich nicht verzichten möchte.

iThemes Security

Ich hatte mit einer meiner Nischenseiten mal unwahrscheinliche Probleme, da immer wieder Schadcode eingeschleust wurde und meine Seite von Google als schädlich markiert und gesperrt wurde.

Ich hab zu der Zeit so einige Security Plug-Ins ausprobiert und iThemes Security war eindeutig das beste Plug-In für mich. Sicherheit geht einfach vor, wenn es um deine Geldquelle geht.

Simple Custom CSS

Als alter Mediengestalter kann ich eine Seite nur schwer einfach so lassen wie sie ist.

Ich hab gerne die Kontrolle über Schriftgrößen, Linkfarben und ich bau mir auch gerne meine Call to Actions selber.

Deswegen wollte ich ein Plugin mit dem ich eigenes CSS einfügen kann ohne gleich ein Childtheme nutzen zu müssen. Simple Custom CSS ist dafür mehr als perfekt.

W3 Total Cache

Pagespeed und Ladezeiten sind ja schon etwas länger ein wiederkehrendes Thema.

Mich persönlich nervt das und ich hab auch wenig Lust wochenlang an meiner Seite zu drehen und zu machen damit ich am Ende 2 hundertstel Sekunden schneller bin.

Ich wollte ein Plug-In, das mir die Arbeit abnimmt und hab mit W3 Total Cache die beste Lösung gefunden.

WordPress Popular Posts

Ähnlich wie das Related Posts Plug-In gibt mir das WordPress Popular Posts Plugin die Möglichkeit anderen Content meiner Seite zu zeigen, der dem Besucher auch gefallen könnte.

Ich nutze auf meinen Nischenseiten eigentlich immer dieses Plug-In und stelle damit die 5 oder 10 beliebtesten Artikel in der Sidebar da.

TablePress

Egal ob Produktvergleiche oder um Informationen aufzubereiten, Tabellen sind super dafür.

Tablepress ist für mich auf keinen Fall mehr wegzudenken.

Hier noch ein kleiner Tipp.

Einige von den Plug-Ins (besonders iTheme Security und W3 Total Cache) sind in der Freeversion so vollgestopft mit Optionen und Einstellungen, dass es schwer ist da durchzusehen.

Ich hab mir, bis ich mir die wichtigsten Einstellungen gemerkt hatte, immer Video Tutorials zur Hilfe genommen.

Die sind ganz leicht auf Youtube zu finden.

Plug-Ins von denen ich die Finger lasse

Es gibt so Sachen und das gilt auch für WordPress Plug-Ins, die probier ich mal aus und finde sie dann einfach nicht gut und so gibt es auch einige Plug-Ins von denen ich keinen Gebrauch mehr mache.

Ein Beispiel für ein solches Plug-In ist Pretty Link Lite.

Ich arbeite auf vielen meiner Seiten mit dem Amazon Partnerprogramm und laut deren AGBs ist es verboten solche Cloaking-Methoden für Links zu nutzen.

Für mich ist das Plug-In damit raus.

Was ich auch außerdem überhaupt nicht mag, sind diese ganzen SEO Plugins für interne Verlinkung.

Ganz ehrlich, auf einer Nischenseite mit 15 – 20 Unterseiten brauch ich doch kein Tool, das mir plump auf Keywordbasis die Seiten untereinander verlinkt.

Das kann ich selber viel besser und dann sind die internen Links auch an sinnvollen Stellen untergebracht und nicht einfach jedes Mal da wo das Wort das erste Mal auftaucht.

Ansonsten versuche ich so wenig Plug-Ins oder Erweiterungen wie nur irgend möglich auf meinen Seiten zu nutzen, denn jedes unnötige Plug-In bremst die Seite zusätzlich aus und die Ladezeiten geht runter.

Das wäre auch mein wichtigster Tipp für dich im Bezug auf WordPress Plug-Ins…

Benutz nur die, die du wirklich brauchst und stopf deine Seite nicht mit unnötigen Plug-Ins voll.

Dazu gehört auch, deaktivierte Erweiterungen nach einer gewissen Zeit zu löschen.

Da fällt mir zum Abschluss noch eine gute Geschichte ein.

Ein Mann ist verheiratet mit einer Frau die unter einem Schuhtick leidet.

Um jetzt die Menge an Schuhen seiner Frau unter Kontrolle zu halten, schnappt er sich einfach irgendwann im Jahr mal so 5 oder 6 Paare, stopft sie in eine blaue Tüte und bringt die Schuhe in den Keller.

Seiner Frau erzählt er natürlich nichts davon.

Wenn seine Frau nach einem Jahr keines der verstauten Paare vermisst hat, wirft er sie weg.

So kannst du es auch mit deinen Plug-Ins halten.

Wenn du unsicher bist ob du es noch brauchst, deaktiviere es einfach eine Zeit lang und wenn du keinen Unterschied feststellen kannst, weg damit.

Fehler die du vermeiden solltest

Möchtest du dein Geld mit Nischenseiten verdienen?

Ich vermute mal ja, wenn du bis hierhin gelesen hast.

Es ist nicht so einfach wie es viele vermeintliche Experten behaupten.

Eine erfolgreiche Nischenseite aufbauen kostet zwar nicht zwingend viel Geld aber auf jeden Fall Zeit und Mühe.

Und bei all dem was du an Content und Aufwand investierst ist nie klar ob die Seite am Ende wirklich erfolgreich wird.

Um allerdings die Chancen auf einen Erfolg zu erhöhen habe ich, die für mich häufigsten Fehler, die beim Aufbau von Nischenseiten gemacht werden zusammen getragen.

Den einen oder anderen habe ich auch schon begangen.

Jetzt aber mal keine Panik, eine Internetseite ist ja nicht in Stein gemeißelt.

Damit will sagen, dass du entstandene Fehler korrigieren kannst, zumindest fast alle.

Dann wollen wir mal schauen was man so alles verbocken kann!

Miese Auswahl der Keywords

Wenn du bei der Auswahl des Themas und damit auch der Auswahl der Hauptkeywords einen Fehler machst, dann floppt die Nischenseite und zwar so ziemlich garantiert.

Das lässt sich dann leider nicht mehr retten.

Die Keywordrecherche ist der erste und auch gleich der wichtigste Schritt bei dem, wirklich und damit meine ich wirklich, so richtig alles glatt laufen sollte.

Was kann also schief gehen?

Es kann passieren, dass die Konkurrenz an der Spitze der Suche, also bei Google, einfach viel zu stark ist um einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Wenn du dein Thema mal selber suchst und dabei feststellst, dass auf der ersten Seite nur große Magazine und Seiten mit einem gewaltigen SEO Budget zu finden sind, dann lass die Finger davon.

Eine gute Nische ist nicht immer offensichtlich und sofort sichtbar.

Ich habe eine Nischenseite produziert und die Seite läuft immer noch besser als ich es je erwartet habe.

Das ist so, weil die Produkte der Seite oft mehrfach, für den Partner oder gleich die ganze Familie gekauft werden.

Das hatte ich im Vorfeld nicht mal ansatzweise bedacht.

Was sonst noch?

Der zweite große Fehler bei der Keywordrecherche den ich beobachten konnte ist, eine Nische zu wählen die zwar gutes Suchvolumen hat, mit der du aber keine Kohle verdienen kannst.

Ich hab z.B. mal eine Seite gesehen, die zum Thema Bratwurst war, oder noch ist.

Immerhin über 9000 monatliche Suchen und niedrige Konkurrenz laut Google Keywordplanner.

Aber außer mit Adwords-Anzeigen dürfte mit so einer Seite kaum etwas zu verdienen sein und selbst da dürfte nicht viel bei abfallen.

Kein Mensch bestellt Bratwurst im Internet.

Weil die Keywordrecherche so wichtig ist, habe ich hier zusätzlich zu meinem Guide, ein paar lesenswerte Artikel zu dem Thema für dich gesammelt.

Ach so, eine miese Idee ist es natürlich auch ein Keyword zu wählen das einfach kein Suchvolumen hat.

Logisch oder?

Wenn keiner es sucht kann man da auch nichts bewerben.

Zu früh zu viele Backlinks

Das Panda und Penguin Update von Google sind mittlerweile nichts neues mehr und trotzdem gibt es immer noch Betreiber von Nischenseiten die mit alten Linkbuilding-Methoden versuchen ihre Seite nach vorne zu pushen.

Zu früh (einige Wochen nach dem Entstehen der Seite) schon Unmengen Links erstellt zu haben ist für Google ein Alarmsignal.

Ich persönlich streue in den ersten 3 Monaten einer Seite nur eine Hand voll Links und die im Abstand von Wochen.

Danach vielleicht einen Backlink pro Woche, höchstens zwei.

Viel mehr ist schon riskant.

Wichtig ist, dass deine Links natürlich aussehen.

Um das zu erreichen solltest du einige Dinge auf jeden Fall vermeiden, z.B.

  • Massenhaft kommentieren auf anderen Blogs
  • Foren spammen
  • Dürftige Web 2.0 Profile
  • Linkverzeichnisse
  • Linkfarmen

Im Grunde alle die Backlinks die „schnell und einfach“ zu bekommen sind.

Ganz wichtig, was gar nicht mehr geht ist immer und überall dein Keyword verlinken.

Wenn du z.B. einen tollen Artikel zu deiner Nische findest, schreib bitte einen gescheiten Kommentar und in dem Feld für Name hinterlass auch wirklich deinen Namen und nicht dein Keyword.

Wenn du Artikel veröffentlichen willst, verlink lieber die Domain als das Keyword.

Das gilt mittlerweile so ziemlich überall.

Nehmen wir mal an, dass du eine Seite zu Kindersitzen hast und nur mit, oder hauptsächlich mit, dem Keyword „Kindersitze“ verlinkst, dann ist der Google Penalty vorprogrammiert.

Schlechten Content veröffentlichen

Content ist King, soviel ist sicher, aber bitte nicht irgendwelcher Content.

Für mich persönlich ist es wichtig mich mit meinen Nischenseiten identifizieren zu können und damit meine ich nicht nur das Produkt oder die Themenwahl sondern auch den Content.

Mieser Content muss nicht zwingend dazu führen, dass die Nischenseite floppt.

Du solltest aber immer im Hinterkopf behalten, da kommen echt Menschen auf deine Seite, die echt Informationen suchen.

Will ich die wirklich mit dünnem Schrott-Content ohne viel Mehrwert abspeisen, um dann zu hoffen, dass die Besucher doch irgendwie auf Amazon oder sonst wo landen und was kaufen?

Auch auf Nischenseiten gilt es deine Artikel und Beiträge zu recherchieren, sie zu erarbeiten und mit so vielen wichtigen Infos wie möglich zu füllen.

Das gefällt dann nicht nur dem Besucher, das gefällt auch Google.

Um die Qualität deines Content zu überprüfen gibt es die ganz einfache Oma-Regel.

Frag dich einfach, würde ich diesen Artikel meiner Oma zu lesen geben?

Mal ehrlich, wer würde schon seiner Oma billig produzierten schlechten Content vorsetzen?

Unterirdisches Webdesign

Wenn ich von Webdesign rede, dann meine ich damit nicht, dass jede Nischenseite ein absolutes Designerstück sein muss.

Beim Webdesign kommt es auch immer ein bisschen auf das Thema an.

So sollte eine Seite die z.B. WordPress Themes bewirbt auch wirklich nach etwas aussehen.

Im Gegensatz dazu darf man bei einer Hobbyseite über Modelleisenbahn auch ruhig sehen, dass da kein Profi am Werk ist.

Ich hoffe du verstehst was ich damit meine.

Bei Nischenseiten hat das Webdesign eine wichtige Aufgabe, es zeigt die Professionalität deiner Seite.

Leider sehe ich oft Nischenseiten, die durch ein kleines bisschen Arbeit im Bereich Webdesign noch einiges aus sich raus holen könnten.

Speziell meine ich damit Seiten, die einfach irgendein WordPress Theme als Basis nehmen und dann Content und ein paar Produktbilder drauf schmeißen.

Wenn ich privat surfe und auf so eine Seite stoße, ist sie meist ganz fix wieder zugeklickt.

Wer sich so wenig Mühe mit seiner Seite gibt der wird sich auch mit den Inhalten nicht viel Mühe gegeben haben.

Klingt fies aber so denken viele Menschen, ich bin damit sicher nicht alleine.

Das gilt auch für Menschen die nicht aus dem Bereich Webdesign oder Nischenseiten kommen, da kannst du dir sicher sein.

Übrigens, „kann ich nicht“ ist keine Ausrede.

Das beste Beispiel für jemanden der nach eigener Aussage kein Plan von Webdesign hat und trotzdem einen tollen Blog betreibt ist Lisa Irby.

Wer sie nicht kennt, 2CreateaWebsite.com ist ihr Blog und auf jeden Fall mal einen Besuch wert.

Es gibt auch Webdesign Tipps für Anfänger!

Wenn es läuft aufhören

Nach einer gewissen Zeit, meist etwa nach 6 bis 8 Monaten trudeln die ersten Rankings für eine neue Nischenseite ein.

Dann kommt auch der erste Traffic und die bis dahin nur gelegentlichen Sells werden regelmäßiger.

Ist dieser Punkt erreicht darfst du dich vor allem erst mal freuen!

Jetzt wird die Arbeit, die so eine Nischenseite braucht auch weniger, denn der Großteil des Contents steht.

Noch ein paar Monate später läuft deine Seite richtig rund und verkauft täglich.

Genau jetzt heißt es, nicht den Fehler Nr.5 in meiner Liste zu begehen und zwar, aufzuhören an der Seite zu arbeiten, wenn sie gut läuft.

Eine Nischenseite braucht zum Glück wenn sie „fertig“ ist nicht mehr so intensive Pflege wie ein Blog.

Einen kleinen Aktivitätenplan sollte man sich trotzdem zulegen.

Es reicht völlig aus wenn du alle paar Tage etwas auf deinen Social Seiten sharest (sollte ich mir selbst auch hinter die Ohren schreiben) und alle paar Wochen mal einen Artikel schreibst.

Was du aber auf keinen Fall machen solltest ist die Hände in den Schoß legen.

Google liebt Seiten die regelmäßig aktualisiert werden und mit neuen Artikeln kannst du immens viel Traffic im Longtail aufbauen.

Es lohnt sich dran zu bleiben, das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

In die Jahre gekomme Artikel aktualisieren funktioniert übrigens auch super.

Keine Geduld

In etwa das genaue Gegenteil zu dem vorherigen Punkt.

Eine neue Internetseite braucht halt einfach seine Zeit bis sie von Google aus der Sandbox gelassen wird.

Die Sandbox ist eine Art Sperre die neuen Seiten aufgebrummt wird und verhindert, dass deine frisch gestartete Seite sofort auf die ersten Plätze rauscht.

Liest man im Internet über die Dauer dieses Effektes bekommt man meist irgendwas zwischen 6 bis zu 15 Monaten als Antwort.

Ich selber kann das so bestätigen, meine Seiten haben immer etwa so lange im Sandkasten gespielt bis sie losgelegt haben.

Was ich dir damit sagen will ist folgendes, lass dir Zeit und vor allem gib deiner Seite die Zeit die sie braucht.

Wäre doch schade eine vielversprechende Seite nach 3 Monaten einzustampfen weil sie nicht läuft.

Es dauert einfach ein bisschen länger, durchhalten ist da angesagt.

Übrigens durch mangelnde Geduld kommt es auch dazu, dass Betreiber zu schnell zu viele Links aufbauen und damit die Seite aus dem Google-Index schleudern, siehe Punkt 2.

Wie wichtig Zeit ist zeigt auch diese Studie von ahrefs.

Hier nur zwei Fakten aus der Studie.

Nur etwa 5% der neuen Domains schaffen es im ersten Jahr mit einem Keyword auf die erste Seite bei Google.

Die absoluten Topplatzierungen werden im Schnitt von Seiten die mindestens zwei Jahre alt sind belegt.

Erfolgreiche Seiten nachmachen

Sich von anderen, erfolgreichen Nischenseiten und Blogs inspirieren zu lassen ist bestimmt nicht falsch.

Es ist auch nicht verkehrt die eine oder andere gute Idee einer anderen Seite zu adaptieren.

Andere Seiten zu kopieren geht aber überhaupt nicht klar.

Auf der einen Seite ist es ethisch für‘n Eimer und zweites bringt es nichts.

Selbst wenn andere Seiten zu deinem Thema existieren solltest du immer versuchen eine einzigartige Seite zu erstellen.

Nur wenn deine Persönlichkeit und deine Leidenschaft für deine Seite mit in die Inhalte und das Design einfließt wird sie herausstechen können.

Ich mach es kurz, kopieren führt dich nicht zum Erfolg!

Oder hast du schon mal eine kopierte Rolex gesehen die besser als ein Original ist?

Bestimmt nicht, ich auch nicht.

Oder um bei einem Beispiel aus der Onlinewelt zu bleiben, Facebook ist super erfolgreich.

Wie gut glaubst du wären die Chancen für jemanden der Facebook kopiert?

Ich würde tippen, nicht gut.

Überoptimieren

Als ich noch versucht habe vor allem Google und nicht meinen Lesern zu gefallen, war ich sicher auch oft an der Grenze zur Überoptimierung.

Es ist einer der häufigsten Fehler die man immer wieder auf Nischenseiten beobachten kann.

Ein Artikel der auf einer Nischenseite nicht fehlen darf ist der mit dem Hauptkeyword oder deinen Hauptkeywords.

Immerhin sind das die Keywords für die du ranken willst.

Das klappt aber nicht, wenn die Seite überoptimiert ist und deswegen nicht auf der ersten Googleseite zu finden ist.

Früher hab ich immer versucht mein Keyword überall rein zu drücken wo es nur ging und wie es bei SEO halt so üblich ist, durchschnittliche Keyworddichte bei 4 – 5%.

Heute mache ich das anders.

Ich schreibe meine Artikel für den Leser meiner Seite und achte nicht mehr auf Keyworddichte oder sonst einen Mist.

Die besten Erfahrungen habe ich mit Seiten gemacht die eigentlich eine zu niedrige Keyworddichte haben, nämlich nur etwa 1%.

Und mit etwa 1% meine ich nicht den reinen Text, sondern alles.

  • Fließtext
  • Title
  • Description
  • Menü
  • Bilder
  • Sidebar
  • URL

Nur etwa 1% alles zusammen.

Bei einem Text mit sagen wir mal 1000 Wörtern, reicht es mir völlig, wenn das Keyword im Title und der Description ist und zusätzlich einmal am Anfang in der Mitte und ein Mal am Schluss des Artikels vorkommt.

Mehr muss nicht sein und es besteht keine Gefahr eine überoptimierte Seite zu haben bei der Google die Alarmglocken bimmeln.

Die falsche Einstellung

Mit Abstand mein Lieblingsfehler, kein Quatsch.

Mit der falschen Einstellung meine ich, ein Nischenthema nur und ausschließlich des Geldes wegen zu wählen.

Tu dir selbst einen Gefallen und mach das bloß nicht.

Es ist so schwierig, die Motivation an einer Seite zu arbeiten aufzubringen, auf die man eigentlich kein Bock hat.

Wenn du kein Interesse an dem Thema hast werden die Artikel die du schreibst ebenfalls lustlos.

Wenn es dann zusätzlich auch noch ein bisschen länger dauert bis die Seite überhaupt anfängt zu laufen kann es sich mit der Motivation bereits komplett erledigt haben.

Es ist so viel leichter und macht so viel mehr Spaß deiner Seite beim Wachsen zuzusehen und sie zu bearbeiten wenn dir das Thema gefällt.

Wenn du mit der Seite anfängst musst du auch gar kein Profi in deiner Nische sein aber du solltest mit der Zeit versuchen einer zu werden.

Und ein Expert in einem Gebiet wird man halt einfach nur dann, wenn man sich für das Thema interessiert.

Es ist lange nicht mehr so einfach wie noch vor ein paar Jahren eine Nischenseite erfolgreich zu ranken und zu monetarisieren.

Wenn du nicht bereit bist mehr als nur ein paar Links in den Erfolg deiner Seite zu investieren, wird es schwierig auf Dauer gutes Geld mit ihr zu verdienen.

Die Motivation fehlt einfach, wenn du nur die Dollarzeichen in den Augen hast bei der Themenwahl.

Was tun, wenn die Nischenseite fertig ist?

Ich erinnere mich noch sehr genau, wie viele Blogposts und Artikel ich in meiner Anfangszeit gelesen habe.

Ich erinnere mich auch noch sehr genau, wie viele von diesen Artikeln gesagt haben: Wenn deine Nischenseite fertig ist, dann kannst du dich zurück lehnen und Geld zählen.

Das war so etwa Anfang 2014.

Und die Artikel die ich zu der Zeit gelesen habe waren teilweise noch älter.

Als Mini-Nischenseiten noch der Hammer waren und man 5 Unterseiten mit mittelmäßigem Content durch Spamlinks ranken konnte, da mag das gestimmt haben.

Heute nicht mehr.

Die Zeiten sind längst vorbei.

Ich hab mir angewöhnt meine Seiten als kleine Unternehmen zu sehen.

In meiner Ausbildung zum Mediengestalter hieß es immer: Die Internetseite ist das virtuelle Schaufenster im Internet.

Meine Nischenseiten sind mehr, sie sind meine ganzes Geschäfte, meine Unternehmen.

Kein Unternehmer würde sein Business aufbauen und sich dann direkt anderen Sachen zuwenden.

Noch dazu kommt, dass die Konkurrenz auf dem Nischenseitenmarkt immer größer geworden ist.

Und was noch viel wichtiger ist, die Leute im Internet sind um einiges kritischer und cleverer geworden.

Kein Schwein fällt mehr auf spammige Mistseiten rein.

All diese Gründe machen es so wichtig, dass du auch nach der Fertigstellung deiner Seite am Ball bleibst.

Der große Vorteil der Nischenseiten ist dabei trotzdem, dass die Arbeit an der Seite selber weniger wird und du dich so ganz gemächlich anderen Aufgaben widmen kannst.

Promotion für deine Nischenseite

Falls du nicht schon damit angefangen hast, dann bring deine Seite spätestens wenn sie „fertig“ ist unter die Leute.

Benutz die Social Media Plattformen die am besten zu deiner Seite passen.

Die meisten haben sowieso Accounts und Profile für den Backlink, und wenn dann später die Zeit dafür da ist, dann benutze die Accounts die du hast um deine Seite zu promoten.

Mache Nischenthemen sind vielleicht nicht sexy, aber es gibt immer Leute deren Fragen du beantworten kannst, deren Probleme du lösen kannst und die sich für deine Seite interessieren.

Pinterest

Ich liebe Pinterest.

Auch wenn es zu den meisten Nischenseiten nicht unbedingt passt, ich bin dort super gerne aktiv.

Zum einen Teil ich natürlich meine Inhalte aber ich schnüffel auch einfach gerne rum und schau was es alles so gibt zu meinem Thema.

Gerade auf Pinterest bin ich schon so oft auf geile Themen gestoßen über die es sich zu schreiben lohnt.

Facebook

Facebook ist zu wichtig um es zu ignorieren.

Ich investiere dort trotzdem nicht zu viel.

Die organische Reichweite ist auf Facebook mittlerweile so niedrig, dass es sich für die meisten Nischenseiten wohl kaum lohnt.

Mir reicht es gelegentlich Inhalte zu posten und die vereinzelten Anfragen die rein kommen zu beantworten.

Twitter

Wie gut oder schlecht Twitter für dich oder deine Seite ist, kann ich dir nicht sagen.

Ich finde Twitter cool, aber in Deutschland ist es echt am Boden.

Trotzdem ist es nicht verkehrt, wenn du eh einen Account hast, zumindest gelegentlich etwas zu posten und sporadisch aktiv zu sein.

G+

Google+ ist für mich echt so ein rotes Tuch.

Ich hab mich da nie reingefunden.

Ich finde die ganzen Einstellungen unmöglich und umständlich.

Dieses „ein Account für alles Ding“ gefällt mir auch nicht besonders.

Trotzdem habe ich für jede meiner Seiten einen G+ Konto und bin gelegentlich online um Inhalte zu teilen und nach spannenden Posts ausschau zu halten.

Das Ding ist einfach folgendes: Es ist Google.

Und wenn du nur ein bisschen an Karma glaubst, denn wirst du sicher verstehen, warum es eine gute Idee ist der großen Datenkrake ein bisschen Input auf ihrem Netzwerk zu geben.

So sehe ich das zumindest.

Gastartikel

Eine der tollsten Eigenschaften von Nischenseiten ist, dass sie am Anfang recht viel Arbeit machen, dafür aber später sehr leicht und unaufwendig zu pflegen sind.

Das stimmt auch, keine Frage.

Aber anstatt jetzt die Beine hochzulegen und auf deinen Amazon-Partneraccount zu glotzen, könntest du die gewonnene Zeit auch nutzen um Artikel auf anderen Seiten zu schreiben.

Die Rede ist natürlich von Gastbeiträgen.

Du denkst jetzt vielleicht: Ähh aber wie soll ich denn für meine Nischenseite sowas machen?

Ich hab festgestellt, dass es mit dem übergeordneten Thema meist ein bisschen einfacher wird.

Ich benutz immer wieder das Beispiel Kindersitze für’s Auto und während das Produkt selber schon als Thema für so machen Gastartikel reichen würde, könntest du in so einem Fall auch ganz generell auf die sichere Beförderung von Kindern gehen.

Und ohne es zu wissen würde ich behaupten, zu so einem Thema lassen sich sicher ein paar Mami- und Papiblogger finden, die deinen Artikel gerne veröffentlichen würden.

Aber bitte, BITTE, lass nicht irgendeinen 3-Sterne-Ramsch auf irgendeiner Text-Plattform schreiben.

Schreib die Gastartikel selbst und versuch sie noch besser zu machen als deine eigenen Artikel.

Hier noch ein flotter Artikel wie man Seiten für Gastartikel finden kann.

E-Mail-Liste aufbauen

Es muss ja nicht gleich ein ganzer Newsletter sein.

Aber wie heißt es doch immer überall: Das Geld liegt in der Liste.

Also warum nicht?

Mailchimp ist bis zu 2.000 Abonnenten kostenlos und so ziemlich die beste und einfachste Möglichkeit auszuprobieren ob das bei deinen Besuchern ankommt.

Ich hab es selber bisher nie gemacht, weil ich immer dachte E-Mail-Marketing sei nicht so der große Wurf für Nischenseiten.

Das will ich aber unbedingt ändern.

Es ist nicht mal besonders aufwendig.

Du kannst einfach ein kleines PDF mit den 10 besten Tipps in deiner Nische machen.

Das bekommen die Leute dann als kleines Dankeschön dafür, dass sie sich eintragen.

Dann gibt es immer eine kurze Mail, wenn neue Inhalte auf der Seite veröffentlicht wurden.

So bleibst du den Leuten im Gedächtnis und vielleicht gehst du ja auch irgendwann einen Schritt weiter mit deiner Seite und erstellst ein eigenes Produkt.

Dabei ist jetzt erst mal egal ob ein physisches Produkt oder ein E-Book.

Spätestens dann, wird die Mail-Liste die Investition wert sein, weil dann hast du schon ein Zielpublikum, das sich für deine Seite und Nische interessiert.

Ein eigenes Produkt

Amazon FBA ist ja gerade in aller Munde und wird auch sicher noch eine ganze Zeit lang ein heißes Thema sein.

Natürlich ist FBA für physische Produkte gedacht und ein eigenes Produkt kann ja auch etwas komplett anderes sein (E-Book, Coaching, Beratung usw.).

Trotzdem gibt es so Nischenseiten, die gehen einfach ab wie eine Rakete und speziell diese Seiten sind es, die dir die Möglichkeit bieten etwas wirklich Eigenes zu machen.

Obwohl ich richtig Bock auf sowas habe hat die Zeit bisher nicht dazu gereicht…

Eine geile Seite zu FBA ist Privatelabeljourney.de und die Jungs haben es echt drauf.

Zu einer Authority werden

(Wenn das Thema es zulässt)

Das sollte eigentlich bei jeder Nischenseite das Ziel sein, zumindest ist es so für mich.

Ich will, wenn ich eine Nischenseite produziere zu einer Authority in meiner Nische werden.

Ich will, dass meine Seite so gut ist, dass keiner der sich für das Thema interessiert an mir vorbei kommt.

Ich gebe zu, das klappt nicht bei allen Nischen und man sollte auch wissen wann es genug ist.

Aber für den Fall, dass dein Thema es zulässt.

Werde zu einer Authority.

Sei die größte, beste und umfangreichste Anlaufstelle für dein Thema.

Der Ritterschlag für jede Nischenseite sozusagen.

Neue Artikel schreiben

Das geht immer.

Ich habe immer einen Blog oder eine Ratgeber-Kategorie auf meinen Seiten.

Das gibt mir immer die Möglichkeit Artikel und Posts nachzulegen.

Und das solltest du auch.

Auf der einen Seite ist es gut für die Suchmaschinen, die dann nämlich sehen, dass die Seite sich entwickelt und neue Inhalte entstehen.

Es ist aber auch gut für deine Besucher, die so noch mehr Informationen beklommen.

Es ist natürlich auch gut für dich.

Denn neue Inhalte bedeuten auch immer neue Keywords und neue Longtails für die du vorher vielleicht noch nicht gerankt hast.

Außerdem bietet jeder neue Artikel die Möglichkeit kostenlos und einfachst an neue Links zu kommen (nämlich interne Links).

Reviews sorgen für Trust

Reviews sind zwar nichts neues, sie geben dir aber die Möglichkeit viel Vertrauen bei deinen Lesern aufzubauen.

Nischenseiten (besonders die heißgeliebten Testseiten) haben oder werden in Zukunft immer schneller das Vertrauen ihrer Leser verlieren.

Vorallem wenn sie nicht wirklich selber testen.

Diese Entwicklung ist nur logisch bei all den Spam-Schrott-Test-Seiten die immer noch das Netz unsicher machen.

Reviews sind eine geile Sache, denn so kannst du nach und nach Produkte wirklich testen.

Wenn sie nicht zu teuer sind kannst du sie kaufen und danach bei ebay verscherbeln.

Du kannst auch bei Herstellern anfragen.

Testprodukte von Herstellern zu bekommen ist ab einem gewissen Traffic auf der Seite ziemlich einfach.

So ein Screenshot mit Besucherzahlen ist echt ein Türöffner.

Aber besonders der Punkt aus dieser Ecke der Fake-Test-Seiten herauszukommen ist hier ein wichtiger Aspekt, der vielen Seiten ziemlich gut tun könnte.

Bleib dran und lass deine Seite nicht vertrocknen

Das waren meine Anregungen für die Zeit nach der Produktion deiner Nischenseite.

Du musst beim besten Willen nicht alles machen, kannst du aber.

Eine Nischenseite ist viel Arbeit und fertig wird sie leider nie so wirklich.

Aber eine gute Nischenseite ist es wert.

Und wenn du diese Extrameile für deine Seite gehst, dann wird sie erfolgreicher und besser als alle anderen Nischenseiten, denn 99% der Nischenseitenbetreiber hören einfach irgendwann auf.

Denen reichen 12 Backlinks, 15 Artikel und eine Nischenseite die 150 Euro im Monat verdient.

Mir reicht das nicht.

Ich will eine Nischenseite die 500 Euro oder sogar 1000 Euro verdient und deswegen arbeite ich immer weiter und betrachte keine Seite als „fertig“.

Finale Worte zu diesem Guide

Webdesign, Nischenseiten, SEO und Linkaufbau das sind alles Themen für sich genommen ganze Bücher füllen können.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Guide einen guten Eindruck vermitteln wie viele Punkte beim erstellen einer erfolgreichen Nischenseite zu beachten sind.

Und ich würde wetten, ich hab den einen oder anderen wichtigen Punkt nicht genügend beleuchtet.

Was ich damit sagen will ist:

Nischenseiten sind nicht tot, sie sind ein geniales und super spannendes Business.

Wenn du erstmal den Einstieg geschafft hast können sie tatsächlich der Weg in die Unabhängigkeit sein.

So einfach wie viele vermeintliche Gurus und Profis versprechen ist es aber nicht.

Lass dich nicht verunsichern und geh deinen Weg mit deiner Seite und hör nie auf zu lernen.

Lies so viele Blogs zu allen Themen die das Nischenbusiness betreffen wie du kannst.

So bleibst du immer auf dem Laufenden und erweiterst deine Fähigkeiten immer und immer weiter.

Und jetzt ist Schluß!

Ich schreibe, du teilst, Deal?
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Posted in: Allgemein

Comments

  1. Leave a Reply

    Krissy
    21. Juni 2017

    Hey,
    sehr schöner ausführlicher Artikel.
    Beim Thema Social Media bin ich etwas stutzig geworden. Lohnt es sich wirklich auch für Nischenseiten eine eigen Facebook Seite aufzubauen und regelmäßige Posts abzusetzen?
    Wenn ich eine Nischenseite in einem Problemumfeld habe, z. B. Scheidenpilz, denke ich mir, dass sowieso niemand diese Beiträge liken oder teilen wird. Dann wüssten die Freunde ja, dass diese Person genau von diesem Problem betroffen ist.
    Oder kann man da anders vorgehen?

    LG

    • Alexander

      Leave a Reply

      Alexander
      21. Juni 2017

      Moin Krissy,

      grundsätzlich würde ich immer sagen es lohnt sich, bei solchen Themen die dem Betroffenen unangenehm sind wie z.B. Scheidenpilz oder Akne oder oder würde ich es auch nicht machen.

      Wie du schon richtig überlegt hast, sowas liked vermutlich keiner.

      Ahoi

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