Was ist Pomade?

Pomade ist heute eines der am häufigsten verwendeten Wörter zur Beschreibung von Haarstylingprodukten für Männer. Ob das Wort „Pomade“ nun korrekt verwendet wird oder nicht, ist eine ganz andere Frage. Im Allgemeinen scheint es der Sammelbegriff für alles zu sein, was kein Gel oder Haarspray ist.

Pomaden dienen in erster Linie dazu, Ihr Haar auf eine glatte, saubere Weise zu präsentieren und gleichzeitig ein hochglänzendes Finish zu erzielen (d.h. Pompadours, Ducktails, Slickbacks oder klassische Side Part). Grundsätzlich eignen sich Pomaden sehr gut für Frisuren, die mit einem Kamm geformt werden. Im Gegensatz zu Gel trocknen Pomaden nicht aus und hinterlassen keine harten und eingetrockneten Rückstände. So können Sie Ihr Haar im Laufe des Tages immer wieder neu stylen.

Oft gelten Pomaden als Relikt der 1920er bis 1950er aber sie kommen wieder und Seiten wie BadBoyGrease.de beweisen das sehr eindrucksvoll.

Pomaden lassen sich in zwei Hauptkategorien unterteilen:

  • Pomaden auf Ölbasis (die traditionellere Version)
  • Pomaden auf Wasserbasis (die beliebtere Option)

Ölbasierte Pomade

Pomaden auf Ölbasis sind im Grunde genommen Fett oder Petroleum, was sie im Vergleich zu Pomaden auf Wasserbasis zu einer sehr billigen Option macht. In den 1950er Jahren schien der Begriff „Greaser“ die Frisuren mit fettigem Finish zu beschreiben, die diese Art von Produkt verwenden. Ihre Inhaltsstoffe sind wasserunlöslich, was es praktisch unmöglich macht, sie in der Dusche auszuwaschen.

Das Petroleum und das Fett verleihen Ihrem Haar zwar lang anhaltenden Glanz und unendliche Formbarkeit, aber es hat seinen Preis. Praktisch alles, was Sie zum Auswaschen von Pomaden auf Ölbasis verwenden, entfernt auch alle natürlichen Öle aus Ihrem Haar, so dass es möglicherweise ziemlich ungesund aussieht.

Eine letzte erwähnenswerte Sache ist, dass Pomaden auf Ölbasis Sie auch anfälliger für Akne machen kann, besonders an der Stirn und auf der Kopfhaut. Wenn das Shampoo und die Spülung, die Sie verwenden, Ihr Haar nicht wirksam waschen und das gesamte Öl und Fett aus der Pomade entfernen, können Ihre Poren und Haarfollikel verstopft werden, was zu unerwünschten Ablagerungen und unerwünschter Akne führt.

Ehrlicherweise muss man aber auch dazu sagen, dass die Gefahr der sogenannten Pomadenakne zwar besteht aber nur sehr selten vorkommt.

Wasserbasierte Pomade

Pomaden auf Wasserbasis sind dagegen etwas benutzerfreundlicher. Sie sind so konzipiert, dass sie ähnlich aussehen und halten wie Pomaden auf Ölbasis, aber sie lassen sich leicht mit Wasser auswaschen. Die meisten Pomaden auf Wasserbasis halten nicht so fest wie Pomaden auf Ölbasis, aber sie behalten ihre Flexibilität und können den ganzen Tag über neu gestylt werden.

So zumindest die Theorie, denn ganz so einfach lassen sich wasserbasierte Pomaden nicht nachstylen. Ein einfacher Trick, der es doch möglich macht, Kämmen Sie die Haare einfach mit einem nassen Kamm. Das Wasser zwischen Zinken befeuchtet die Pomade und macht sie wieder stylbar. Danach trocknet sie wieder ein.

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