Warum guter Schlaf so wichtig ist

Der Mensch braucht täglich seine Erholung in Form von Schlaf, dieser ist absolut lebensnotwendig.

Während dieser Zeit erholen sich das Gehirn und auch der Körper.

Dabei wird erlebtes verarbeitet und neue Informationen können wieder aufgenommen werden.

Ein erholsamer Schlaf stellt die Grundlage für das Wohlbefinden dar, um am Tag eine optimale Leistung zu erbringen. Auf Dauer kann ein Mangel an Schlaf krank machen und somit schwerwiegende Folgen haben.

Das eigene Schlafverhalten wird durch die „innere Uhr“ gelenkt.

Dieser Taktgeber ist entscheidend dafür, zu welchen Zeiten die Leistungsfähigkeit besonders hoch ist und wann der Körper sich nach Ruhe und Erholung sehnt.

Durch einen stressigen und hektischen Alltag kann dieser Mechanismus aber auch schnell durcheinander geraten. Die Gründe dafür können zum Beispiel Sorgen, Unruhe und Stress sein. Auch ein körperliches Unbehagen kann zu Schlafstörungen führen.

Melatonin sort für den richtigen Rythmus

Für den menschlichen Tag- und Nachtrhytmus ist das Hormon Melatonin verantwortlich.

Dieses Schlafhormon hat eine anstoßende Wirkung und sorgt für das tägliche einschlafen. Allerdings kann dies zum Beispiel durch Tageslicht gestört werden. Während der Nacht wird das Hormon sehr stark in die Blutbahn abgegeben und dient als eine Art „Schlafmittel“.

Durch einen Lichtmangel, der häufig in der Winterzeit vorkommt, lässt es den Melatoninspiegel ansteigen, wobei einer vermehrter Zustand der Müdigkeit entsteht.

Je höher das menschliche Alter liegt, umso mehr nimmt die tägliche Schlafdauer ab, da der menschliche Körper viel weniger an Melatonin produziert.

Der ganze Vorgang kann allerdings durch eine zeitlich bedingte Umstellung (dem sogenannten Jetlag) gestört werden.

Auch bei langen Reisen oder einem Arbeitsverhältnis im Schichtdienst kann es zu Veränderungen kommen.

Schlafen ist keineswegs nur eine passive Tätigkeit, auch wenn der Körper während dieser Phase nur auf „Sparflamme“ arbeitet, ist er trotzdem weiterhin sehr aktiv.

In dieser Zeit werden die Atmung, der Puls und der Kreislauf verlangsamt, allerdings arbeitet das Gehirn weiter auf Hochtouren. Während der Zeit werden Erlebnisse und Informationen vom Tag verarbeitet.

Guter Schlaf lädt die Akkus auf

Damit sich der Körper vom stressigen und zum Teil harten Alltag erholen kann, ist der Schlaf unentbehrlich.

Dieser wird dringend benötigt, um wieder neue Energie zu bekommen. Während der Phase des Schlafens wird im Körper „aufgeräumt“, damit am nächsten Tag wieder voll durchgestartet werden kann.

Das Gehirn sorgt dafür, dass aufgenommene Informationen langfristig gespeichert werden, damit diese jederzeit wieder abgerufen werden können. Die Schlafphase stellt für einige Teile des Gehirns eine durchaus sehr anspruchsvolle Aufgabe dar.

Während der Schlafphase arbeitet auch das Immunsystem auf Hochtouren, dabei werden immunaktive Stoffe verwendet, die dazu führen, die eigene Abwehr zu stärken.

So lassen sich zum Beispiel Infektionen sehr gut bekämpfen. Gerade bei Krankheiten ist häufig ein erhöhtes Müdigkeitsgefühl zu erkennen. Dadurch kann der Körper zusätzliche Abwehrzellen bereitstellen und die Immunaktivität verbessert werden.

Im Schlaf ist das Gehirn viel aktiver als während des Wachzustandes. Denn erlerntes oder auch neue Informationen müssen dazu im Gedächtnis richtig verankert werden.

Dazu werden auch Erlebnisse bewertet und in den Bereich der „Erfahrungen“ einsortiert. Kommt es zu einem dauerhaften Schlafmangel, kann dies zu einer verringerten Gedächtnisleistung führen.

Jeder Mensch besitzt verschiedene Schlafstadien, allerdings ist die Struktur beim Schlafen immer dieselbe.

Pro Nacht gibt es vier bis sechs Zyklen und unterschiedliche Schlafphasen. Dabei unterscheidet man zwischen dem Leichtschlaf, dem Tiefschlaf und dem Traumschlaf.

Der Traumschlaf ist ein sehr aktiver Schlaf wo Informationen und Erlebnisse verarbeitet werden. Während der Zeit erhöhen sich die Herzschläge und auch die Atmung nimmt zu. Zudem kann es vorkommen, dass sich Beine und Arme bewegen.

Die menschlichen Schlafzeiten verändern sich im Lebenszyklus, während Neugeborene und Kleinkinder noch sehr viel Schlaf benötigen, brauchen ältere Personen eher weniger.

Zudem verringert sich mit zunehmendem Alter die Länge der Tiefschlafphase, dadurch kann es vorkommen, dass eine Schlafphase mehrmals unterbrochen wird.