Wie du mit ein paar einfachen Tricks endlich mehr Zeit zum Bloggen haben wirst

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Kennst du das auch, diese innere Unruhe die hin und wieder in jedem Blogger aufkommt weil eigentlich der nächste Beitrag anstehen würde?

Manchmal ist es einfach hart, Zeit für seinen Blog zu finden.

Da hilft auch das ganze Gerede von Regelmäßigkeit und wie wichtig sie ist nicht weiter. Eigentlich wird der Druck dadurch nur noch höher.

Besonders schlimm ist es, wenn du deine Seite nebenbei betreibst und dir dein Leben gerade ein wenig über den Kopf wächst. Genau dann, ist der neueste Post nämlich garantiert überfällig.

Falls es dir auch manchmal so geht, mach dir keinen Kopf.

So geht es jedem Blogger hin und wieder und es hat auch nichts damit zu tun ob du deinen Blog nebenbei oder sogar hauptberuflich betreibst.

Zu wenig Zeit zu haben ist in unserer stressigen Zeit wohl eher ein Dauerzustand.

Bei dem Rest deines stressigen Alltages kann ich dir zwar nicht helfen, aber zumindest habe ich paar Tipps für dich wie du ein wenig Gelassenheit in dein Blogging bringen kannst.

Entscheide das Problem zu lösen

Wie sagt man so schön, Einsicht ist der erste Weg zur Besserung? Genau so ist auch, wenn du dir mehr Freiraum für deinen Blog schaffen willst.

Es hilft leider nicht, wenn du gerne möchtest oder du dir vornimmst zu versuchen mehr Zeit zu haben.

Du musst dich bewusst dazu entscheiden mehr Zeit für deinen Blog zu haben.

Wenn du es nur versucht, werden über kurz oder lang immer wieder andere Kleinigkeiten wichtiger sein und irgendwann werden es dann immer mehr und mehr und du stehst vor dem gleichen Problem wie vielleicht jetzt gerade.

Wenn du aber fest beschließt, dir mehr Zeit für deinen Blog zu nehmen, einen Plan machst und dir genau überlegst wo du Zeit frei machen kannst, dann bist du definitiv auf dem richtigen Weg.

Besonders oft, sind es übrigens die Menschen um uns herum, die unsere Zeit in Anspruch nehmen.

Damit will ich nicht sagen, dass du alles und jeden vernachlässigen sollst um nur noch an deinem Blog zu arbeiten.

Deine Familie und Freunde werden aber sicher nicht böse sein, wenn du dir ein wenig Zeit für dich und das was dich glücklich macht abzweigst.

Warum ist dir dein Blog wichtig?

Einfach nur einen Entschluss fassen reicht oft nicht aus. Zumindest bei mir, muss immer einen größeres „Warum“ dahinter stehen.

So wollte ich, mit meinen Blogs und Nischenseiten, erfolgreich sein und meinen Lebensunterhalt damit verdienen.

Jetzt muss es bei dir nicht zwingend so ein gewaltiges „Warum“ sein.

Helfen tut es aber auf jeden Fall.

Es ist trotzdem eine gute Idee und definitiv ein wichtiger Tipp, dass du dir genau überlegst warum es für dich wichtig ist, Zeit für deinen Blog zu finden.

Desto wichtiger dein Warum ist, desto höher ist dann auch die Motivation.

Vielleicht entscheidest du mehr Zeit zum Bloggen frei zu machen um nebenbei Geld für den nächsten Urlaub zu verdienen. Vielleicht möchtest du auch mehr Geld verdienen um deinen Job sausen zu lassen und Vollzeit an deinen Seiten zu arbeiten. Vielleicht hast du deinen Job auch schon hingeschmissen und musst deswegen Geld mit deinem Blog verdienen.

Jeder Blogger ist unterschiedlich und hat eine andere Motivation. Wenn du aber mehr Zeit zum Bloggen haben willst, brauchst du neben dem festen Entschluss mehr Zeit zu haben auch einen Grund der dich antreibt.

Finde deine Zeitfresser

Wenn du Zeit für etwas das sonst zu kurz kommt schaffen willst, dann brauchst du zuerst mal einen Überblick wie dein Tag abläuft.

Dabei sind 2 Punkte besonders wichtig:

  • Mach dir klar wie viel Zeit du zukünftig in deinen Blog investieren willst
  • Erstell dir eine Übersicht was du wann an welchen Tagen machst

Es geht dabei darum, heraus zu finden an welchen Tagen du aktiv Zeiten für dein Blog nutzbar machen kannst.

Am einfachsten ist es, dir so einen Plan mit Excel zu machen und einfach mal aufzuschreiben, welche Aufgaben du an welchem Tag definitiv zu erledigen hast und wie lange sie dauern.

Wenn du deinen Wochenplan komplett hast, kannst du anfangen die verschiedenen Aufgaben zu bewerten. Ich habe das selber mal in einer Zeit gemacht, in der ich mir gewünscht hätte der Tag hat 48 Stunden.

Genau zu dieser Zeit habe ich von der ABCDE Methode gelesen.

Die ABCDE Methode

Eigentlich ist das Ganze ziemlich einfach. Du belegst deine täglichen Aufgaben mit verschieden hohen Prioritäten.

A: Wichtige Aufgaben die du zwingend erledigen musst
B: Aufgaben die du erledigen solltest
C: Aufgaben die erledigen könntest aber nicht unbedingt musst
D: Aufgaben die du abgeben kannst
E: Aufgaben die du eh nie erledigst

Danach ist es dann ziemlich einfach, du erledigst einfach alle A-Aufgaben zuerst, dann die B-Aufgaben und so weiter.

Das ganz klingt jetzt ziemlich drastisch, aber wir können keine Stunden zu einem Tag dazu zaubern also geht es nur mit Struktur.

Ich habe auch lange gedacht, das kreative Chaos würde mir helfen. Tatsächlich hilft aber Struktur, weil du dann deine Gedanken besser aus das Wesentliche fokussieren kannst.

Deinen Tagesablauf optimieren

Es lassen sich natürlich nicht alle täglichen Aufgaben einfach delegieren oder ignorieren aber ich würde darauf wetten, mit der ABCDE Methode findest du die eine oder andere Aufgabe, die du abgeben kannst.

Gerade am Anfang ist es nicht so einfach Prioritäten zu verteilen.

Es wird aber leichter mit der Zeit.

Stell dir nur mal vor, du schaffst es dir pro Tag eine Stunde frei zu machen. Das wären in 7 Tagen genau so viele Stunden und damit fast ein ganzer Arbeitstag für deinen Blog.

Es kann dir dabei natürlich passieren, dass du selber Opfer bringen musst und vielleicht ein anderes Hobby für deinen Blog kürzer treten muss.

In so einer Situation entscheidet dann dein „Warum“. Ist es stark genug, wird es dir nichts aus machen, Zeit von einem anderen Hobby abzuziehen und für deinen Blog zu verwenden.

Etabliere feste Zeiten für deinen Blog

Für den Fall, dass dir die ABCDE Methode ein wenig zu aufwendig vorkommt, du dir aber trotzdem mehr Freiräume sichern möchtest. Setz dir doch einfach feste Termine für die Arbeit an deinem Blog.

Andere Aktivitäten finden auch oft zu festen Zeiten statt, also warum nicht auch die Arbeiten an deinem Blog?

Gerade z.B. Sportvereine trainieren oft unter der Woche abends zwischen 19 und 20 Uhr und dann bis 21 oder 22 Uhr.

Anstatt jetzt aber einem Sportverein beizutreten kannst du ja versuchen dir an 2 Abenden in der Woche einige Stunden zu blocken, um dann an deiner Seite zu arbeiten.

Es muss aber auch nicht unbedingt abends sein.

Für viele Menschen sind gerade die Morgenstunden besonders kreativ und produktiv.

Ich habe schon oft gelesen, dass die ganzen Mami-Blogger z.B. aus den USA, morgens um 5 aufstehen um 2 oder 3 Stunden an ihrem Blog zu arbeiten bevor sie dann ihre Kids wecken.

Auch hier ist es entscheidend, wie sehr du es selber willst.

Frei nach dem Motto, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, wirst du wenn du es wirklich willst ziemlich sicher Zeit finden die du zum Bloggen nutzen kannst.

Finde heraus wie, wo und wann du am besten arbeitest

Ich habe echt ein bisschen gebraucht um diese Sache selber zu verstehen.

Kreative Arbeiten wie Artikel schreiben oder Grafiken erstellen kann man oft nicht erzwingen. Deswegen ist manchmal schwer bzw. fast unmöglich zu sagen 14:00 Uhr wird der Artikel fertig geschrieben.

Wenn es dann nicht geht, dann geht es halt einfach nicht.

So ist das leider.

Ich habe einen Tipp für dich, falls du immer wieder mal auf solche Denkblockaden stößt.

Versuch einfach mal deinen Arbeitsplatz zu wechseln.

Damit meine ich jetzt nicht, du sollst deinen Laptop unter Arm klemmen und dich in die laute Innenstadt setzen um zu sehen ob das besser klappt.

Eine Alternative zum Schreibtisch wäre z.B. der Küchentisch, oder falls das Wetter es zu lässt dein Balkon oder deine Terrasse.

Ich habe z.B. das Arbeiten im Stehen total für mich entdeckt. Zum einen ist das super, weil viel Sitzen je eh ungesund ist und zum anderen habe ich das Gefühl um einiges konzentrierter zu arbeiten.

Überlege dir doch nur mal, was die meisten Menschen machen um nachzudenken?

Richtig, sie stehen auf und laufen herum.

Eine andere wichtige Frage die dir selber stellen kannst, ist wie du am besten arbeitest?

Manche Menschen ziehen einfach 4 Stunden durch, am besten ohne Pause und ohne sich ablenken zu lassen.

Wieder andere arbeiten lieber im Stile der Pomodoro-Technik. Ich hab es selber probiert und es hat auf jeden Fall was für sich.

Zeit alleine reicht oft nicht

Wenn es um Blogs geht, dann bedeutet mehr Zeit zu haben oft nicht automatisch diese auch sinnvoll zu nutzen. Das liegt einfach daran, dass es immer so viel zu tun gibt. Artikel schreiben, Bilder bearbeiten, recherchieren, andere Blogs lesen, E-Mails checken und was sonst noch alles.

Ich selber hab mich früher z.B. gelegentlich dabei erwischt, dass ich einfach Pixel in Photoshop hin und her geschoben habe um das Gefühl zu haben zu arbeiten.

Effektiv ist natürlich anders und ein gutes Gefühl gibt einem das auch nicht.

Leider gibt es so einige Kleinigkeiten die dich als Blogger davon abhalten können deine freigeschaufelte Zeit auch wirklich effektiv zu nutzen.

Auch hier sind ein klarer Plan und gute Struktur ein echter Gewinn.

Wenn du dich also das nächste Mal an den PC oder Laptop setzt um zu bloggen, dann lass doch einfach mal die Social Media Profile zu. Mach sie am besten gar nicht erst auf.

Stattdessen mach es zu einem Teil deiner Routine erst mal 10 bis 20 Minuten zu schreiben, komplett ohne Ablenkung.

Nichts versaut einem den Schreibfluss mehr als ständige Ablenkung oder Unterbrechungen.

Das gilt übrigens auch für das Handy oder dein E-Mailprogramm.

So könnte eine frisch gewonnene Stunde Bloggingzeit vielleicht aus 25 Minuten schreiben, 15 Minuten Bilder suchen und bearbeiten, 10 Minuten E-Mails und 10 Minuten Social Media bestehen.

Auf diese Weise kommt nichts zu kurz und dein Focus liegt auf den wichtigen Punkten.

Wenn du immer zu einer festen Zeit an deinem Blog arbeitest, kannst du die einzelnen Aufgaben auch gerne nach Uhrzeiten planen.

Noch eine andere Alternative wäre es, die Aufgaben in kleinen Häppchen auf verschiedene Tage zu verteilen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass du an mehreren Tagen in der Woche kurze Zeitfenster zur Verfügung hast.

Falls du gelegentlich Probleme damit hast, nicht zu wissen worüber du schreiben sollst, dann ist folgender Artikel bestimmt das Richtige für dich: Ideen für Blogartikel finden, so hat es bei mir bisher immer geklappt

Mach dich nicht verrückt

Ob du Geld mit deinem Blog verdienst oder ihn nur als Hobby betreibst, eine Sache solltest du dir unbedingt merken, Bloggen soll Spaß machen.

Mach dich also nicht verrückt!

Denk nicht darüber nach, dass es schon so viele andere Blogs mit einem ähnlichen Artikel gibt. Lass dich nicht verunsichern, von den anderen Blogs, deren Betreiber viel mehr Zeit haben und auch schon viel länger dabei sind.

Dein Blog ist etwas ganz persönliches und wenn du in der Zeit die du hast, das bestmögliche an Content erstellst, dann werden deine Leser das auch zu schätzen wissen.

Außerdem gibt es für alles den richtigen Zeitpunkt. Solltest du also genau jetzt keine Zeit haben und auch nicht keine Zeit frei machen können. Entspann dich, es wird der Zeitpunkt kommen an dem du wieder mehr an deinem Blog arbeiten kannst.

Willst du aber jetzt mehr Zeit für deinen Blog haben, dann habe ich hier die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst. Mehr Zeit zum Bloggen findest du, wenn:

  • Dir fest vornimmst mehr Zeit zu haben
  • Wenn der Grund warum du bloggst stark genug ist
  • Du deinen Tag und deine Arbeit strukturierst
  • Du dir feste Zeiten für deinen Blog einräumst
  • Du heraus findest wo, wann und wie du am besten arbeitest
  • Dich auf das Wesentliche konzentrierst und Ablenkungen (Social Media, E-Mails usw..) bei Seite lässt
  • Du dich nicht verrückt machst, weil du gerade einfach wenig Zeit hast

Wie steht es mit dir?

Hast du immer genug Zeit, oder schreibst du zwischen Tür und Angel für deinen Blog? Lass es mich in den Kommentaren wissen. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn du deine ganz persönliche Strategie für mehr Zeit teilen würdest.

Ich schreibe, du teilst, Deal?
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Posted in: Bloggen

Comments

  1. Leave a Reply

    Steph
    4. August 2015

    Schöner Artikel. Mir geht es auch so, dass ich echt Probleme habe alles unter einen Hut zu kriegen. Neben einer 42 Std Woche, Haushalt, Hund und Fitness kommt der Blog oft zu kurz bzw. habe ich dann so viele to dos, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll und dauernt gestresst bin davon. Ich werde mir nun einen festen Abend in der Woche zum Bloggen einplanen. An dem die meisten Sachen soweit vorbereitet werden. Dadurch komme ich an den anderen Tagen hoffentlich mit 30-60 Minuten gut aus. Danke für die Anregungen! Grüße Steph

    • Alexander

      Leave a Reply

      Alexander
      4. August 2015

      Hi Steph, lass mich unbedingt wissen ob es für dich funktioniert hat.

  2. Leave a Reply

    Eddy
    4. August 2015

    „So geht es jedem Blogger hin und wieder und es hat auch nichts damit zu tun ob du deinen Blog nebenbei oder sogar hauptberuflich betreibst.“

    Ich betreibe meinen Blog als Hobby und investiere meine Zeit ganz einfach dann, wenn ich sie habe (und wenn ich ein Thema habe, über das es sich zu schreiben lohnt). Also werde ich mir gewiss keine Pläne machen, Zeiten einteilen oder ähnliche Ratschläge befolgen.

    Wenn keine Zeit da ist (und/oder ein Thema), dann schreibe ich eben mal einen Monat lang nicht. Ohne Druck, ohne schlechtes Gewissen, ohne Unruhe.

    Das ist der Luxus eines Hobby-Bloggers.

    Ab dem Moment, wo ich meinem Blog neben- oder sogar hauptberuflich betreibe, gebe ich Dir in allen Punkten recht. 😉

    • Alexander

      Leave a Reply

      Alexander
      4. August 2015

      Deine Gelassenheit würde ich mir auch manchmal wünschen. Genieß deinen Luxus und danke für deinen Kommentar Eddy.

  3. Leave a Reply

    Christine
    5. August 2015

    Lieber Alexander, wo sind die versprochenen „einfachen Tricks“ aus deiner Überschrift? Ich finde den Artikel gelungen. Vor allem der Hinweis, sich gut zu überlegen, wo man arbeitet, denn vielen ist gar nicht bewusst, dass ihr Arbeitsplatz vielleicht nicht der beste ist, um kreativ zu arbeiten, weil sie beispielsweise sonst Rechnungen und Versicherungen dort bearbeiten. Die Überschrift passt für mich jedoch nicht. Das was du vermittelst ist grundlegendes Basiswissen für einen Blogger, was einfach wichtig ist und deshalb ist dein Artikel auch genau richtig. Doch einfache Tricks vermisse ich in deinem Artikel. Zumindest hat mich deine Überschrift dazu gebracht, den Artikel zu lesen ;o) Herzliche Grüße Christine

    • Alexander

      Leave a Reply

      Alexander
      5. August 2015

      Hi Christine, danke für deine Meinung. Ich freu mich natürlich, dass dir mein Artikel gefallen hat auch wenn die Überschrift für dich ein wenig missverständlich ist. Um zu sagen, mach es so und so und arbeite so oder so ist jeder Mensch zu individuell, finde ich zumindest. Unter einfache Tricks verstehe ich, Möglichkeiten zu zeigen wie du mehr Zeit locker machen kannst. Einer der einfachen Tipps ist z.B. der Punkt erstmal 10 Minuten zu schreiben oder die Social Profile erstmal zu ignorieren. Effektiv arbeiten heisst auch mehr Zeit zu haben, zumindest für mich. Vielleicht ist der Artikel deswegen so geworden wie er ist. Ich hoffe du verstehst was ich meine 😀

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