So erstellst du deine erste Nischenseite in unter 15 Minuten

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Um eine erfolgreiche Nischenseite zu erstellen brauchst du eigentlich nur 3 Kleinigkeiten. Du brauchst eine passende Domain, du brauchst Webspace auf den du deine Seite hochladen kannst und du brauchst ein CMS (Content Management System).

Domain und Webspace bekommst du bei praktisch jedem Anbieter für Webhosting, ich zähl nachher auch noch ein paar auf. Für das CMS kommt eigentlich nur WordPress in Frage, finde ich zumindest.

WordPress ist einfach, schnell und jeder kann sich innerhalb kürzester Zeit einarbeiten. Dazu kommt die unendliche Masse an Themes und Plug-Ins, mit denen du deine WordPress-Installation erweitern kannst.

Es gibt auch andere Möglichkeiten z.B. Joomla. Du könntest deine Seite auch mit HTML und CSS selber schreiben und gestalten. Verboten ist hier nix, am einfachsten ist aber WordPress.

Die Domain

Früher, vor 50 Jahren (nein, Spaß)… Vor nicht allzu langer Zeit, waren Keyword-Domains für Nischenseiten unschlagbar. Nur das Keyword in der Domain zu haben war schon ein guter Garant dafür, dass deine Seite in den Suchergebnissen steil ging.

Nach unzähligen kleinen und großen Google-Updates ist das Ganze ein wenig überholt, trifft aber immer noch zu.

Ich persönlich habe mir folgendes angewöhnt, ich nutze in der Domain mein Keyword für meine Nische z.B. Kindersitz und dann erweiter ich das ganze um ein individuelles Wort.

Warum ich das so mache? Das kann ich dir sagen.

Keyword-Domains funktionieren zwar noch, allerdings sind bei den Suchmaschinen „Brands“ also Marken deutlich beliebter geworden. Bestimmt hast du auch schon mal gelesen, wie wichtig es ist einen starken Brand zu etablieren.

Bei einer Nischenseite musst du aber nicht gleich nach den Sternen greifen.

Durch die Kombination von deinem Keyword mit einer individuellen Ergänzung hast du beides. Du hast das Keyword in der Domain und trotzdem lässt sich das Ding behandeln wie eine Marke.

Hier ein Beispiel, damit klarer wird, was ich genau meine.

Eine Domain wie kindersitz.de wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht verfügbar sein. Also muss die Domain erweitert werden, besonders gerne (zumindest im Moment sehr beliebt) mit dem Wort Test und das könnte dann in etwa so aussehen, kindersitz-test.net oder kindersitztests.org, diese Domains kennt sicher jeder mittlerweile.

Ich persönlich bin kein Freund von diesen ganzen Test Domains, ihr Ruf wird zunehmend schlechter und die ersten Blogportale nehmen Seiten mit dem Wort „Test“ in der Domain schon gar nicht mehr auf.

Viel besser finde ich Kombinationen wie z.B. kindersitz-experte.de oder auch kindersitz-profi.de, irgendwas in der Richtung, das auch zu deiner Nische passt. Es muss auch nicht so banal sein wie meine Beispiele, mit ein bisschen Brainstorming fällt dir sicher etwas besseres ein.

Die Vorteile sind, dass du a) keine Test-Domain nutzt und b) das sich so eine Domain tatsächlich zu einem kleinen Brand bzw. einer Autorität entwickeln lässt. Außerdem ist es mit dieser Methode leichter eine .de Domain zu finden.

Diesen ganzen .net, .org Kram würde ich sowieso lassen…

Am liebsten immer .de, außer es lässt sich gar nicht vermeiden. Aber eigentlich findet sich immer eine bessere Lösung.

Hast du deine Domain gefunden? Dann geht es an das Webhosting.

Webspace für deine Nischenseite

Bei den meisten Anbietern für Webspace bekommst du gleich beides im Paket. Also Domain und ein Webhostingpaket in entsprechender Größe.

Weil Bloggen so ein riesen Trend ist und das nicht erst seit gestern haben die meisten Anbieter von Webhosting WordPress oder auch andere CMS Systeme als so genannte 1-Klick-Installationen zur Verfügung.

Das bedeutet, du surfst einfach bei denen auf die Seite, kaufst eine Domain und ein kleines Paket, meldest dich an und dann kannst du WordPress mit einem Klick installieren und direkt loslegen.

  • Allinkl
  • Strato
  • 1&1
  • Checkdomain
  • One.com

Bei allen diesen Anbietern findest du die Möglichkeit WordPress so wie beschrieben zu installieren. Egal ob du einen der oben genannten Anbieter nutzt oder dir einen eigenen suchst, folgende Punkte sind wichtig und sollten auf jeden Fall inbegriffen sein.

  • Ausreichend Speicherplatz
  • Traffic Flat
  • SQL Datenbanken
  • PHP Unterstützung
  • 1-Klick-Installation
  • E-Mail Postfächer
  • Domain(s) inklusive im Webhostingpaket

Falls dir das alles nichts ist und du WordPress lieber manuell mit einem FTP-Tool installieren möchtest, kannst du das gerne machen, dafür verlink ich dir hier einen Beitrag zum Thema „WordPress installieren“ von DRWP.

WordPress aufräumen

Ein ganz jungfräuliches WordPress bedarf, bevor du damit loslegen kannst, noch ein wenig Aufmerksamkeit. Es sind zum Beispiel verschiedene Demo-Inhalte und Kommentare angelegt und auch zwei Plug-Ins sind vorinstalliert.

Die einzelnen Schritte um WordPress dann endgültig startklar zu machen sind:

  • Unter dem Reiter „Seiten“ die Demoseite löschen.
  • Unter Beiträge den „Hallo Welt“ Beitrag löschen.
  • Unter Kommentare den Beispielkommentar löschen.
  • Unter Plugins kannst du dann die beiden vorinstallierten Plugins deaktivieren oder gleich ganz löschen.

Damit sind dann alle Demoinhalte verschwunden und du musst nur noch ein paar klitzekleine Kleinigkeiten in den Einstellungen verändern.

Permalinks richtig einstellen

Eine der wichtigsten Einstellungen die du am besten gleich als ersten Schritt machen solltest, ist es die Permalinks umzustellen.

Zu finden sind die unter dem Punkt Permalinks einem Unterpunkt der Einstellungen.

wp-permalinks

Als Standard sehen die Dinger ungefähr so aus:

http://www.universal-dilettant.de/?p=123

Das ist nicht, sagen wir mal, optimal. Zum einen ist es schwer für den Besucher deiner Seite heraus zu finden ob er wirklich da ist, wo er hin wollte und noch viel wichtiger ist, dass mit ?p=123 keine Suchmaschine irgendetwas anfangen kann.

Deswegen änderst du die Permalkinks auf Beitragsname und dann sieht das Ganze so aus, wie hier in diesem Beispiel von meinem Blog:

http://www.universal-dilettant.de/nische-fuer-nischenseite-finden/

Das ist schon um einiges eindeutiger und du kannst passend zu jedem Beitrag deine Keywords in der Domain verwenden, das ist wichtig für die Suchmaschinen und damit für uns Betreiber von Nischenseiten.

So, dann sind wir durch. Deine Nischenseite ist einsatzbereit und kann mit Content gefüllt werden.

Ein Webhostingpaket und eine Domain zu buchen, per 1-Klick-Installation WordPress zu installieren, die Demoinhalte zu löschen und die Permalinks ändern dauert tatsächlich keine 15 Minuten.

Lass dir am Anfang trotzdem ruhig Zeit.

Es gibt keinen Preis dafür eine Nischenseite möglichst schnell bereit zu machen und es schleichen sich schneller Fehler ein. Es gibt auch keinen Grund sich zu beeilen, bis zur fertigen Seite dauert es noch eine ganze Weile.

Das richtige Theme für deine Nischenseite

Für mich gehört zu einer Nischenseite ein passendes Theme, denn auch bei Nischenseiten entscheidet der erste Eindruck und gutes Webdesign ist in der Hinsicht ein wesentlicher Faktor. Kein Mensch kauft etwas, das auf einer super billig produzierten Seite angepriesen wird.

Viele Blogger und Nischenseitenbetreiber haben über die Zeit ihre Favoriten unter den unglaublich vielen verschiedenen WordPress Themes gefunden.

Einige schwören auf kostenlose Themes andere auf kostenpflichtige Premium-Themes.

Ich persönlich habe schon Nischenseiten mit kostenlosen und mit Premium-Themes erstellt und muss ehrlich sagen, dass es für mich nicht viel Unterschied gemacht hat.

Der Vorteil der Premium-Themes sind einfach die verschiedenen Features der Themes. Wenn du also nach einer ganz bestimmten technischen Voraussetzung suchst, die dein Theme haben soll, dann wirst wohl ein paar Euro locker machen müssen.

Wenn du lieber mit einem kostenlosen Theme starten willst, verlinke ich dir hier einen tollen Beitrag von Spencer Haws mit 38 kostenlosen WordPress Themes für Nischenseiten.

Meine ersten Nischenseiten habe ich übrigens komplett auf dem Standard-Wordpress-Theme „Twenty Twelve“ aufgebaut.

Die endgültige Entscheidung ob du es mit einem kostenlosen oder einem Premium-Theme arbeiten willst liegt bei dir. Beides ist ohne weiteres möglich.

Achso eine Sache noch, oft sind bei den kostenlosen Free-Themes Links im Footer die du nicht ausstellen kannst, ohne auf die Premium-Version des Themes upzugraden. Für den Anfang ist das völlig in Ordnung. Nimmt deine Seite später an Fahrt auf und die Besucher werden mehr und mehr, dann kannst du dir immer noch die Premiumversion zulegen und so dann auch den Footerlink los werden.

Hab ich irgendwas vergessen oder möchtest du mir verraten, welches dein Lieblings-Theme für Nischenseiten ist? Dann ab damit in die Kommentare und wenn du keinen meiner nächsten Artikel verpassen willst, dann findest du hier meinen Newsletter.

Ich schreibe, du teilst, Deal?
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Posted in: Nischenseiten

Comments

  1. Leave a Reply

    Flo
    19. November 2016

    Ich bin mittlerweile kein Fan mehr vom schnellen erstellen einer Website. Wenn man eine gute Website erschaffen möchte, die langfristig erfolgreich ist, muss man sich länger hinsetzen und auch hin und wieder ein paar Dinge beobachten und bei Bedarf optimieren.

    • Alexander

      Leave a Reply

      Alexander
      23. November 2016

      Erstellen geht fix, mit Content befüllen und erfolgreich machen ist ein ganz anderer Schnack.

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