Mein Geheimtipp, wie jede Nischenseite zu einem Erfolg wird

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Zumindest sind meine Nischenseiten, die ich in den letzten Jahren produziert habe, fast alle ein Erfolg geworden und deswegen möchte ich gerne meine Gedanken zum Thema erfolgreiche Nischenseiten teilen.

Um eine Nischenseite erfolgreich werden zu lassen muss natürlich die Vorarbeit stimmen, also Keywordrecherche und man sollte logischerweise vermeiden in einen vollkommen überlaufenen Markt zu wollen.

Ich selber habe die goldenen Jahre der Mikro-Nischenseiten leider nicht mehr erleben dürfen, in denen 5 Unterseiten und 100 Backlinks das große Geld versprochen haben.

Heute sollte eine Nischenseite mehr sein, die Mikroseiten sind schon lange tot gesagt.

Was tun also?

Ich hab so viel über Nischenseiten gelesen, so viel selber ausprobiert und mir ist aufgefallen, dass die erfolgreichsten Nischenseiten alle eine Gemeinsamkeit haben.

Die Seiten sind nicht erstellt worden um ein spezielles Produkt zu bewerben, sondern sie sind erstellt worden um den Menschen, der sich für das Produkt interessiert, zu informieren und zu überzeugen.

Der Besucher gehört in den Vordergrund und das Produkt nur an die zweite Stelle.

So wird eine Nischenseite erfolgreich

Meint es verdammt nochmal ernst mit eurer Seite!

Schielt nicht aufs Geld, zumindest nicht bei der Auswahl des Themas, sondern sucht euch ein Thema das euch Spaß macht und die Option bietet damit Geld zu verdienen.

Das ist eigentlich das ganze Geheimnis.

Eine halbärschig produzierte Nischenseite die vollgestopft ist mit billigen 10 Euro Texten, weil man selbst keine Lust hatte zu schreiben und Stockbildern die jeder schon 25.000 Mal gesehen hat funktioniert einfach nicht, oder vielleicht nur mit verdammt viel Glück.

Jeder, sogar die Internet-Oldies und Gelegenheits-Onlinebänker sind mittlerweile clever genug zu verstehen, wann eine Seite Mist ist und nur versucht sie irgendwie an Amazon oder einen anderen Shop abzuschieben.

Ich bin mir sicher, eine Nischenseite kann heute nur noch dann so richtig Erfolg haben wenn jemand hinter der Seite steht der es 100% ernst meint und zwar mit der Seite, mit den Inhalten und vor allem mit den Besuchern.

Wenn ich Content für meine Seiten schreibe, nehme ich mir immer einen Tag Zeit um den Artikel nochmal zu lesen.

Außerdem stelle ich mir immer vor dem Veröffentlichen eine Frage…

Würde ich diesen Artikel meinen Freunden empfehlen, wenn sie sich für meine Nische interessieren?

Es gab schon Artikel da musste ich mir eingestehen, den würde ich nicht empfehlen.

Kaum sinnvolle Infos eigentlich nur Gebrabbel und das Ende vom Lied, Papierkorb, Tschüss.

Nischenseiten sind harte Arbeit

Man muss am Anfang kein Profi in seiner Nische sein aber man sollte versuchen es zu werden und das bedeutet viel Arbeit.

Ich habe einen tollen Artikel zum Thema „Experte werden“ auf dem Affenblog (neuerdings Chimpify) gelesen.

Wobei ich sagen muss, 10.000 Stunden oder 3-5 Jahre braucht man nicht um in einem eng gesteckten Nischenthema fit zu werden.

Trotzdem sollte man immer versuchen an seiner Nische zu bleiben und mehr Wissen zu sammeln, denn das hat so einige Vorteile.

Es macht, um nur ein Beispiel zu nennen, einen riesen Unterschied beim Texte schreiben, wenn man weiß wovon man spricht und sich sicher in seinem Thema fühlt.

Hat man genügend Fachwissen gesammelt kann man sich z.B. in Foren rumtreiben, auf Kommentare antworten, auf E-Mails und Anfragen eingehen und kein Quatsch, die Leute werden es lieben.

Ich erlebe es jede Woche wenn mich Besucher anschreiben und ich ihnen weiter helfen kann.

Ich glaube fest daran, nur wer die Bereitschaft mitbringt sich in seinem Thema zu bilden, so gut er kann zu produzieren und dafür zu sorgen, dass die Seite läuft (Marketing und Social) der wird auf lange Sicht mit „Nischenseiten“ erfolg haben.

Wie war das noch, 20% Produktion und 80% Marketing damit man im Netz erfolgreich ist?

Dürfte schwer werden 100% Profit mit nur 20% Einsatz zu machen oder?

Genau deswegen ist es ja auch so wichtig sich ein Thema für seine Seite zu suchen das eine gefällt und Spaß macht, denn dann bleibt man auch am Ball.

Ich weiß, dieses Lass-das-Geld-außen-vor-Gerede ist ein alter Hut aber es stimmt.

Ich hab ganz am Anfang, noch vor meiner ersten richtigen Nischenseite, versucht in Themen zu arbeiten die zwar gut Kohle bringen aber mich eigentlich nicht interessieren.

Es wird mit der Zeit immer schwieriger die Motivation aufzubringen und an der Seite zu arbeiten.

Das liegt auch mit daran, dass Internetseiten einfach eine gewisse Zeit brauchen bis sie los legen.

Sitzt du jetzt auf einem Thema fest, dass du nur wegen des Geldes ausgesucht hast und musst dann auch noch endlos auf die ersten Rankings und Erfolge warten, ist das Projekt eigentlich zum Scheitern verurteilt.

War zumindest bei mir schlussendlich so.

Da ist es doch viel schöner an einem Thema zu arbeiten das man mag.

Dann ist es auch nicht schlimm wenn es etwas länger dauert.

Die Vorarbeit muss stimmen

Jetzt habe ich viel über das, meiner Meinung nach, richtige Mindset gesprochen und so sicher ich mir auch bin, dass die innere Einstellung der Erfolgsfaktor überhaupt ist, die Vorarbeit muss natürlich auch stimmen.

Will man nämlich mit seiner Seite irgendwann Geld verdienen, dann muss auch ein Markt da sein.

Was also bedeutet „die Vorarbeit muss stimmen“?

Thema und Keywords müssen recherchiert werden, es muss ein Blick auf die Konkurrenz geworfen werden und man muss auch schauen ob es genug Produkte und Partner in der Nische gibt.

Gibt es keine Produkte oder keine Partnerprogramme oder ist die Konkurrenz einfach viel zu stark, dann hilft auch die richtige Einstellung nicht weiter.

Alle diese Punkte sind wichtige Grundvoraussetzungen, schlussendlich entscheidet aber die eigene Einstellung über den Erfolg oder Misserfolg einer Nischenseite.

Wenn es um Nischenseiten geht, darfst du sich nicht täuschen lassen.

Es liest sich oft so, wenn die Gurus über ihre Seiten schreiben, als würde man einfach einen Bausatz zusammen setzen und dann läuft das Ganze, stimmt aber leider nicht.

Fazit, auf lange Sicht sollte das Gefühl und die Einstellung stimmen, denn nur dann ist man bereit alles für den Erfolg seiner Seite zu tun und dann wird sie auch ein Erfolg.

Ich schreibe, du teilst, Deal?
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Posted in: Allgemein

Comments

  1. Leave a Reply

    Julia
    11. Juni 2015

    Hi Alexander. Seh‘ ich alles ein und stimme weitestgehend auch zu. Bzw. aus „unternehmerischer“ Sicht, sofern mir diese möglich ist einzunehmen, sogar vollkommen. Aber ich persönlich hätte mich mit vorheriger Recherche über die Konkurrenzsituation glaube ich eher von meinem / meinen Blogs und zukünftigen Blogvorhaben abschrecken lassen.
    So bin ich etwas unbefangener an die ganze Sache rangegangen, lerne im Laufe des Prozesses, wie ich mein – zugegeben zwar begrenztes, dafür aber aktuelles – SEO-Wissen einbringen kann ohne Texte nach Schema F zu verfassen, lerne im Laufe des Prozesses über Layoutmöglichkeiten etc, etc. Ob vorab Recherche über die „Konkurrenz“ unbedingt das Gelbe vom Ei ist, darüber würde ich nicht urteilen wollen. Ich versteh, was Du meinst. Und geb Dir bis zu einem gewissen Grad auch Recht. Allerdings, wie gesagt, aus Sicht eines leidenschaftlichen Schreibers ist das womöglich eher entmutigend.
    Just my 2 cents though, anyway :) Besten Gruß!

    • Alexander

      Leave a Reply

      Alexander
      13. Juni 2015

      Danke für deine Meinung Julia,

      ich würde bei Blog und Nischenseite einen Unterschied machen. Bei einer Nischenseite ist es ja grundsätzlich eher so, dass man am Anfang deutlich mehr Zeit und Arbeit investiert später aber dafür umso weniger. Dabei sollte man aber nicht die Bereitschaft an seiner Seite zu arbeiten und sie zu promoten verlieren.

      Bei einem Blog sollte die Kohle am Anfang vollkommen egal sein, auch die Konkurrenz ist hier nicht so wichtig, immerhin will man einen Blog ja im besten Fall nicht nach 6 Monaten dicht machen sondern über Jahre betreiben. Für einen Blog bieten sich auch ganz andere Wege der Promotion während man eine Nischenseite ja hauptsächlich über Google mit Besuchern versorgt.

  2. Leave a Reply

    Susanne
    17. Juli 2015

    Ich befasse mich erst seit ein paar Wochen mit Nischenseiten und plane gerade meine erste, also habe ich noch nicht viele Erfahrungen. Aber ich finde diesen Artikel sehr ausgewogen, weil er das Sowohl-als-Auch im Auge behält.

    Auf manchen Seiten liest man, dass man sich erstmal gar nicht ums Geldverdienen kümmern soll, sondern eine Nische suchen, die einen interessiert. Monetarisieren lasse sich letztlich alles irgendwie. Das stimmt leider überhaupt nicht, jedenfalls nicht, wenn man kein „Monetarisierungsprofi“ ist.

    Ich schreibe nämlich regelmäßig einen Blog zu einer meiner großen Leidenschaften. Nur ist das ein Themenbereich, für den sich nur eine Handvoll Leute interessiert, und der Domainname ist zwar sehr treffend und enthält ganz sicher keine geschützte Marke, ist aber offenbar nicht geeignet, breite Treffer zu erzielen. Deshalb habe ich ein- bis zweistellige Besucherzahlen am Tag (viele Besucher kommen nur an den Wochentagen, an denen ich neue Artikel publiziere) und in 1,5 Jahren keinen Cent mit dem Blog verdient. Ich habe es auch gar nicht erst versucht, denn mit diesem Thema verdient man nur ordentlich Geld, wenn man gerade einen Arbeitsvertrag im Wissenschaftssystem hat (und das in der Regel nur vorübergehend, weil befristet).

    „Such dir ein Thema, das dich interessiert, mach dazu eine Seite mit einmaligem, qualitativ hochwertigen Content, und das mit dem Geld findet sich dann schon“ ist also ein sehr schlechter Ratschlag, vor allem für Nerds. 😉

    Andere sagen: „Egal, ob dich die Nische anspricht, Hauptsache, sie ist lukrativ und du hast nicht zu viel Konkurrenz. Was du wissen musst, kannst du in einer Woche lernen. Du musst nur bereit dazu sein.“ Auch das funktioniert für mich sicher nicht gut.

    Denn zumindest am Anfang stellt sich dann der hier beschriebene Frust schnell ein. Ich bin hundertprozentig sicher, dass mir das passiert, wenn ich so vorgehe. Dann muss ich den ganzen Versuch einfach in die Tonne treten, weil auch kein Geld dabei rumkommt. Außerdem kann ich persönlich mich nicht dazu durchringen, ein Produkt zu bewerben, von dem ich nicht selbst überzeugt bin. Also muss ich es testen. Und ich werde doch kein Geld für ein Produkt ausgeben und außerdem noch Zeit investieren, wenn es etwas ist, womit ich gar nichts anfangen kann.

    Deshalb muss man wohl die Schnittmenge aus den eigenen Interessen und lukrativen Nischen finden, damit die Sache funktioniert. Und dieser Beitrag sagt das auch. Darum gefällt er mir so gut. 😉

    Natürlich ist es auch wichtig, der Zielgruppe hilfreiche Informationen anzubieten. Das ist natürlich einfacher, wenn man selbst zur Zielgruppe gehört. Aber gute Anleitungen für den Aufbau von Nischenseiten weisen auch darauf hin, dass es wichtig ist, Mehrwert zu liefern. Einer der Vorteile von solchen Kursen ist, dass man nicht durch viele unterschiedliche Meinungen verwirrt wird, sondern für den Anfang einfach eine Anleitung bekommt, der man folgen kann. Alles weitere kann man sicher beim Machen lernen. Denke ich mir so.

    • Alexander

      Leave a Reply

      Alexander
      17. Juli 2015

      Hallo Susanne,

      danke für deinen gewaltigen Kommentar! Du musst deine Nische auf jeden Fall recherchieren und wenn das Thema zu nerdy ist und kein Suchvolumen hat dann wird es sicher verdammt schwer damit Geld zu verdienen. Obwohl man in solchen Nischen mit einem ganz eigenen Produkt eine Chance haben könnte.

      Schau dir doch einfach mal meinen neuen Artikel an : 9 fatale Fehler die du auf deinen Nischenseiten unbedingt vermeiden solltest

      Da geht es auch darum eine Nische zu wählen die kein Suchvolumen hat.

      VG Alex

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